03.02.2014 08:30 Schwestern-Beziehung

Ergreifend mit einer Prise Humor: MEINE SCHWESTERN von Regisseur Lars Kraume

Kino Filmplakat Meine Schwestern

In dem neuen Film von Lars Kraume versuchen drei Schwestern das flüchtige Glück für einen kurzen Moment festzuhalten. © Alamode Filmverleih

Von: Alamode Filmverleih

Linda (Jördis Triebel) wurde mit einem schweren Herzfehler geboren. Als für die 30-Jährige eine komplizierte Herz-OP ansteht, ahnt sie, dass ihre Zeit zu Ende geht. Ihre Krankheit hat sie ebenso geprägt wie ihre beiden Schwestern, die ältere Katharina (Nina Kunzendorf) und die jüngere Clara (Lisa Hagmeister).

Während Katharina versucht, das Leben und ihre Gefühle zu kontrollieren, verdrängt Clara ihre Ängste. Linda hingegen, die durch den stets nahenden Tod zu einer starken, in sich ruhenden Frau geworden ist, bittet ihre beiden Schwestern, mit ihr ein paar Tage zu verbringen. Von Hamburg nach Tating, einem Ort ihrer Kindheit an der Nordsee, geht die Reise weiter nach Paris. Gemeinsam tauchen die drei Schwestern in ihre Vergangenheit ein, verbringen gemeinsame Tage voll Vertrautheit; Lachen, streiten und vertragen sich wieder, wie nur Schwestern es können.

In dem neuen Film von Lars Kraume (KEINE LIEDER ÜBER LIEBE, DIE KOMMENDEN TAGE) versuchen drei Schwestern das flüchtige Glück für einen kurzen Moment festzuhalten. Als für die herzkranke Linda eine OP mit unsicherem Ausgang naht, will sie die um sich haben, die ihr am nächsten sind: ihre beiden Schwestern. Und so reisen sie gemeinsam an die Sehnsuchtsorte ihrer Kindheit, einem kleinen Ort an der Nordsee und weiter, ganz spontan, nach Paris.

Sensibel und genau zeichnet der Regisseur diese Schwestern-Beziehung, scheut sich nicht vor ihren Macken und zeigt das geschwisterliche Miteinander absolut authentisch: Sie streiten, überschreiten manchmal die persönlichen Grenzen der anderen und dennoch gibt es ein bedingungsloses Vertrauen, Geborgenheit und Verzeihen zwischen ihnen – egal wie unterschiedlich die Charaktere sind. Selten wurde eine Geschwister-Beziehung so pointiert und
treffend dargestellt.

Ergreifend, doch dank einer gesunden Prise trockenem Humor nie rührselig, lässt MEINE SCHWESTERN den Zuschauer zwar bewegt, aber nicht bestürzt zurück. Perfekt besetzt wurden die Schwestern durch die drei hervorragenden Darstellerinnen: Jördis Triebel (EMMAS GLÜCK), Nina Kunzendorf (TATORT) und Lisa Hagmeister (DIE KOMMENDEN TAGE), die die herzkranke Linda und ihre Schwestern zutiefst glaubhaft und intensiv verkörpern.

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