27.02.2013 07:20 Gesellschaftskritik gepaart mit britischem Humor

23. filmkunstfest M-V startet mit Deutschlandpremiere der britischen Komödie " Papadopoulos und Söhne" in Schwerin 30. April bis 5. Mai 2013

Foto: Papadopoulos und Söhne (c) mm filmpresse

Von: Michaela Skott

 

Harry Papadopoulos hat es geschafft. Dem englischen Geschäftsmann mit griechischen Wurzeln bleibt kaum etwas zu wünschen übrig: eine riesige Villa, Auszeichnungen, der Lebensstil der oberen Zehntausend. Alles seins. Doch kurz bevor er den Deal seines Lebens abschließt, bricht die Finanzkrise aus und die Banken fordern die sofortige Rückzahlung aller Kredite. Harry verliert über Nacht alles. Ihm bleibt nur ein kleines, vernachlässigtes Fish&Chips-Restaurant in einer fiesen Ecke Londons, das aber zur Hälfte seinem Bruder Spiros gehört, mit dem er kaum noch zu tun hat. Flankiert von seinen Kindern, die sich statt für Finanzgeschäfte wahlweise mehr für Gewächse oder die sexy Jungs von nebenan interessieren, zieht Harry beim reichlich chaotischen Onkel Spiros ein. Mit wohl oder übel geeinten Kräften beschließen sie, das Restaurant wieder auf Vordermann zu bringen. Misstrauisch beäugt von Harrys altem Rivalen Hassan von der Dönerbude gegenüber und unterstützt von der bezaubernden Anwältin Sophie wollen die Papadopouloses das Unmögliche möglich machen.

 

"Aktueller Bezug und Gesellschaftskritik gepaart mit einem Schuss britischem Humor. Etwas besseres können wir uns für einen Eröffnungsfilm aus dem Gastland Großbritannien gar nicht wünschen", sagt Oliver Hübner, der Leitende Programmredakteur des diesjährigen filmkunstfestes M-V. "Gleichzeitig sind wir stolz, dass wir gemeinsam mit dem Filmverleih Neue Visionen eine Deutschlandpremiere zur Festivaleröffnung nach Schwerin holen können", ergänzt der Programmredakteur. Der Film wird am 30. April zum Auftakt des filmkunstfestes im Festivalkino Captiol gezeigt. "Derzeit arbeiten wir daran, Gäste aus dem britischen Cast nach Schwerin zu holen", bestätigt Oliver Hübner.

 

Darüber hinaus gab er einen weiteren feststehenden Programmpunkte bekannt: So hat Oliver Hübner kürzlich in einem Treffen mit dem diesjährigen Ehrenpreisträger Michael Gwisdek gemeinsam die Filme zur Reihe >hommage< ausgewählt. Darin wird es u.a. ein Wiedersehen mit " Olle Henry" (von Ulrich Weiß, DDR 1983)
geben. Außerdem stehen " Der Tangospieler" (von Roland Gräf, D, CH 1992), " Abschied von Agnes" (von Michael Gwisdek, D 1994), " Vater Morgana" (von Till Endemann, D 2010) sowie " Das Lied in mir" (von Florian Micoud Cossen, AR, D, 2010) im Festivalprogramm


Michaela Skott
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