06.10.2016 00:05 ein virtuoser Künstler

Festlicher Opernabend "Aida" in Mannheim mit Fabio Sartori

Fabio Sartori singt Radames beim Festlichen Opernabend Aida

Mit Fabio Sartori konnte ein international so gefragter wie virtuoser Künstler für die Partie des Radames gewonnen werden. Foto (c) Victor Santiago

Von: GFDK - Theater Mannheim

Beim Festlichen Opernabend Aidaam 18. März singt der Tenor Fabio Sartori den ägyptischen Feldherrn Radames neben Erwin Schrott als Oberpriester Ramphis. Sartori übernimmt damit die Partie des Radames für Johan Botha.

Der bedeutende und gefeierte Heldentor ist nach schwerer Krankheit am 8. September 2016 gestorben, sein früher Tod erschütterte die Opernfreunde in aller Welt und auch die Künstler und Mitarbeiter des Nationaltheater Mannheim.

Mit Fabio Sartori konnte ein international so gefragter wie virtuoser Künstler für die Partie des Radames gewonnen werden.

Fabio Sartori wurde in Treviso, Italien, geboren und studierte am Conservatorio di Musica Benedetto Marcello in Venedig bei Leone Magiera. 1996 debütierte er in Giacomo Puccinis La bohème am Teatro La Fenice in Venedig.

Zur Eröffnung der Saison 1997/1998 stand er am Teatro alla Scala in Mailand in Giuseppe Verdis Macbeth unter der Leitung von Riccardo Muti auf der Bühne. Unter der Leitung des Dirigenten sang er in Mailand auch Verdis Messa da Requiem. Außerdem sang Fabio Sartori am Teatro La Fenice sowie am Teatro Comunale in Bologna. 1998 gab er sein Debüt in zwei wichtigen Rollen: Am Teatro Comunale stand er als Gabriele Adorno in Simon Boccanegra auf der Bühne und gab die Titelrolle in Don Carlo in Bologna sowie am Teatro Regio in Parma. Mit Simon Boccanegra debütierte Fabio Sartori 1999 unter der Leitung von Claudio Abbado in Berlin.

Im selben Jahr gab er an der Wiener Staatsoper sein Debüt in Gaetano Donizettis Linda di Chamounix sowie an der Lyric Opera in Chicago in Vincenzo Bellinis I Capuleti e i Montecchi. 2009 kehrte er in Verdis I due Foscari zurück an das Teatro alla Scala und sang in Simon Boccanegra in Zürich, Berlin und Wien sowie 2010 in Berlin, Mailand und Madrid. 2010 folgten Francesco Cileas Adriana Lecouvreur in Florenz, Verdis Messa da Requiem in Buenos Aires gemeinsam mit dem Teatro alla Scala. Außerdem sang er in Verdis Attila in Mailand und China und gab Konzerte mit dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino unter der Leitung von Zubin Mehta in Mumbai/Indien.

Oper Aida

Am Opernhaus in Zürich gab er sein Debüt in Verdis I masnadieri und in Norma an den Häusern in Las Palmas und in Rom. Einen großen Erfolg feierte Fabio Sartori mit Verdis Oberto, Conte di San Bonifacio am Teatro alla Scala in Mailand, mit Aida während des Festivals Arena di Verona und mit Don Carlo in Mailand und Zürich. Bedeutend war 2014 seine Teilnahme an Verdis Messa da Requiem unter der Leitung von Gianandrea Noseda mit einer Tournee des Teatro Regio in Turin am Mariinsky-Theater in St. Petersburg sowie die Neuproduktion von Tosca unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin.

Als regelmäßiger Gast am Teatro alla Scala kehrte er mit Simon Boccanegra und Aida unter der Leitung von Zubin Mehta dorthin zurück. Weitere aktuelle Engagements sind La bohème in Florenz und Mailand, Pagliacci in Turin und Wien, Don Carlo in Mailand, Florenz und Berlin, Adriana Lecouvreur in Palermo, Il trovatore am Teatro alla Scala in Mailand, Tosca in Barcelona und Madama Butterfly in Wien.

Weitere Besetzung des Festlichen Opernabends

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Inszenierung: Roger Vontobel Bühne: Palle Christensen Kostüme: Nina von Mechow Licht: Mikael Sylvest Dramaturgie: Albrecht Puhlmann / Julia Warnemünde Choreinstudierung: Dani Juris   

Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

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