27.12.2013 08:39 Ein Rundgang durch mein imaginäres Museum

Was die Bilder erzählen - Dieter Wellershoff führt Sie in die Welt der Bilder

Dieter Wellershoff fuehrt Sie in die Welt der Bilder

Dieter Wellershoff führt Sie in die Welt der Bilder: anschaulich, subjektiv, überraschend, lehrreich (c) KIWI

Von: Verlag Kiepenheuer & Witsch

Nach seinem letzten erfolgreichen Roman »Der Himmel ist kein Ort« über die Sinn- und Lebenskrise eines jungen evangelischen Pastors hat sich Dieter Wellershoff in die Kunstgeschichte vertieft. Entstanden sind faszinierende Texte zu fast 80 Künstlern und über 230 Gemälden vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Faszination Kunstgeschichte
»Wenn ich den Lesern und Betrachtern dieses Buches einen Rat geben soll, dann kann er nur lauten: Stellen Sie sich das Buch als ein Museum mit vielen aneinandergrenzenden Räumen voller Bilder vor und schlendern Sie, Ihren Interessen und Ihrer Neugier folgend, hindurch. So etwa habe ich das Buch zu schreiben begonnen. Angeregt wurde ich durch die Frage, ob ich mir vorstellen könne, mit einem einzigen Satz etwas Treffendes über ein Bild zu sagen. Ich habe diese Frage zunächst mit Nein beantwortet. Dann aber ist mir eingefallen, dass sie anders zu verstehen war. Sie sagte eigentlich aus, dass die Erschließung eines künstlerischen Bildes mit einer starken, fast noch sprachlosen Anmutung beginnt. Man muss die innere Dynamik spüren, die das Bild hervorgebracht hat. Das wurde mein Kriterium für die Auswahl der Bilder, als ich, noch ohne weitere Perspektive, das Buch zu schreiben begann. Alles Weitere kam nach und nach hinzu.«

Dieter Wellershoff gibt Einblicke und Überblicke zu Künstlern und Kunstwerken
Dieses Vorwort von Dieter Wellerhoff macht deutlich, wie es zu diesem Buch kam und was von ihm zu erwarten ist: Einblicke, Ausblicke, Überblicke zu Kunstwerken und Künstlern der letzten 500 Jahre – und immer überraschende literarische Texte!


Dieter Wellershoff, geboren am 3. November 1925 in Neuss, lebt in Köln. Er schrieb Romane, Novellen, Erzählungen, Essays und autobiographische Bücher, z.B. »Der Ernstfall«, 1995, über seine Erfahrungen im 2. Weltkrieg. Wellershoff hielt poetologische Vorlesungen an in- und ausländischen Universitäten, zuletzt in Frankfurt a.M. Er erhielt u.a. den Hörspielpreis der Kriegsblinden, den Heinrich-Böll-Preis, den Hölderlin-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis und den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik.

Übersetzungen erschienen in bisher 15 Sprachen. Dieter Wellershoffs literarisches, essayistisches und autobiographisches Werk erscheint bei Kiepenheuer & Witsch, auch gesammelt in einer neunbändigen Werkausgabe, hg. v. K. Bullivant, M. Durzak und Werner Jung. In den letzten Jahren erschienen der Roman »Der Liebeswunsch«, 2000, der Essayband »Der verstörte Eros. Zur Literatur des Begehrens«, 2001, der Erzählungsband »Das normale Leben«, 2005, die Essaysammlung »Der lange Weg zum Anfang«, 2007, und zuletzt der Roman »Der Himmel ist kein Ort«, 2009.

Verlag Kiepenheuer & Witsch

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