26.02.2015 08:43 karl der große

John von Düffel über den Bilderwahn unserer Zeit: KL – Gespräch über die Unsterblichkeit

KL – Gespraech über die Unsterblichkeit

Einer, der es wissen muss, ist der bekannte Modeschöpfer KL, eine Ikone der Unnahbarkeit. Hört sich alles sehr offensichtlich nach Karl Lagerfeld an (c) Dumont

Von: GFDK - Dumont Verlag

Wer sieht uns an? Und was wird dadurch aus uns? Einer, der es wissen muss, ist der bekannte Modeschöpfer KL, eine Ikone der Unnahbarkeit, der seit Jahrzehnten nicht zu altern scheint und immer gleich aussieht. Na um wen geht es da wohl? Hört sich alles sehr offensichtlich nach Karl Lagerfeld an.

Ein namenloser Erzähler fährt nach Paris, um mit KL über Schein und Sein, über den Tod und das Leben als Bild gewordene Instanz zu sprechen. Doch KL ist einer der eigensinnigsten und launischsten Gesprächs-partner deutscher Sprache. Das Gespräch ist mit zahlreichen Reglementierungen und Auflagen verbunden. Und entwickelt sich schließlich in eine unerwartete Richtung.

Mythos Lagerfeld

KL – Gespräch über die Unsterblichkeit‹ von John von Düffel ist die Fiktion eines Interviews mit einem Menschen, der in der Wirklichkeit die Fiktion seiner selbst zu sein scheint. Ein originelles literarisches Spiel, das überraschende Erkenntnisse bereithält: über den Bilderwahn unserer Zeit, den täglichen Kampf um Sichtbarkeit und die Angst vor dem Verschwinden.

»John von Düffel ist ein begnadeter Stilist und großartiger Beobachter.« FOCUS

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Auszeichnungen 1998 erhielt John von Düffel für seinen Debütroman Vom Wasser den Ernst-Willner-Preis in Klagenfurt, den Jürgen-Ponto-Preis, den Mara-Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg und den aspekte-Literaturpreis. 2005 erhielt er für seinen Roman Houwelandt den Preis Das neue Buch , der jährlich vom Verband deutscher Schriftsteller (VS) Niedersachsen / Bremen ausgelobt wird.

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John von Düffels Theaterstücke wurden zweimal zu den Mülheimer Theatertagen nominiert und beim Berliner Theatertreffen vorgestellt. Zuletzt wurde er mit dem Nicolas-Born-Preis 2006 ausgezeichnet. Buchveröffentlichungen Oi (Merlin 1995) Solingen (Merlin 1995) Die Unbekannte mit dem Fön (Merlin 1997) Missing Müller (Merlin 1997) Born in the RAF (Merlin 1999) Kleine Philosophie der Passionen. Schwimmen (dtv 2000) Zeit des Verschwindens. Roman (DuMont, 2. Aufl. 2000) Vom Wasser. Roman (DuMont 2000) Ego. Roman (DuMont 2001) Wasser und andere Welten. Geschichten vom Schwimmen und vom Schreiben (DuMont 2002) Houwelandt. Roman (DuMont 2004) Beste Jahre. Roman (DuMont 2007) Wovon ich schreibe (DuMont 2009) Hotel Angst (illustrierte Ausgabe DuMont 2010) Goethe ruft an (DuMont 2011) Wassererzählungen (DuMont 2014).

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