24.11.2013 09:58 Die kubanische Revolution

Horbach Stiftung - Der Wiener Fotograf Christian Skrein stellt seinen Bildband mit 4.500 Bildern vor

Osvaldo Salas Che fumano, 1964 aus der Skrein Photo Collection.

Das Buch zur Che Guevara Ausstellung in Köln. Osvaldo Salas Che fumano, 1964 aus der Skrein Photo Collection. Alle Bilder (c) Fotograf Christian Skrein

Alberto Korda Che Guevara, 1960

Alberto Korda Che Guevara, 1960 s/w-Fotografie aus der Skrein Photo Collection.

Osvaldo Salas Camilo beim Einzug in Havanna

Osvaldo Salas Camilo beim Einzug in Havanna, 8.1.1959 aus der Skrein Photo Collection.

Alberto Korda Miliciana

Alberto Korda Miliciana, 1963 aus der Skrein Photo Collection.

Carlos Morales Siegreiche Revolution, 8.1.1959

Carlos Morales Siegreiche Revolution, 8.1.1959 aus der Skrein Photo Collection.

Perfecto Romero Miliz Campesinos, 1961

Perfecto Romero Miliz Campesinos, 1961 aus der Skrein Photo Collection.

Alberto Korda Siegesfeier nach der Schlacht in der Schweine-bucht, Fidel Castro mit aufgemalter Flagge, 1961

Alberto Korda Siegesfeier nach der Schlacht in der Schweine-bucht, Fidel Castro mit aufgemalter Flagge, 1961 aus der Skrein Photo Collection.

Venancio Diaz Volksparade anlaesslich La Coubre, 1960

Venancio Diaz Volksparade anlässlich „La Coubre“, 1960 aus der Skrein Photo Collection.

Fidel Castro, ca 1970

Anonym Fidel Castro, ca 1970 aus der Skrein Photo Collection.

Von: Gottfried Böhmer - Christoph Lieck

Wenige Wochen nach der Ausstellung und Buchpräsentation von Axl Klein in der Horbach Stiftung steht nun eine weitere Buchpräsentation auf dem Programm von Michael Horbach. Und die Ausstellung von Axl Klein ist immer noch ein Gesprächsthema in Köln.

Zur Eröffnung der vielbeachteten Ausstellung waren viele Prominente wie Roger Willemsen, Barbara Auer, Frank Schätzing (der uns leider den Titel seines neuen Buches, welches er im Februar 2014 präsentieren wird, nicht verraten konnte und wollte), sowie Wolke Hegenbarth und Dietmar Bär in die Horbach Stiftung geströmt.

Diese Fotosammlung dürfte einzigartig in der Welt sein: Rund 4.500 Bilder aus der Zeit des revolutionären Kubas hat der Wiener Fotograf Christian Skrein zusammen-getragen, darunter so weltberühmte Exponate wie das Portrait Che Guevaras von Alberto Korda.

Christian Skrein (Hg.) „Revolution in Kuba“
Das Buch zur Che Guevara Ausstellung in Köln

In Köln sind derzeit 120 ausgewählte Bilder zu Gast, die nach Stationen in Los Angeles und Salzburg noch bis zum 10. Januar 2014 in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung ausgestellt sind. Zur Ausstellung ist jetzt ein schön gestalteter Bildband mit den wichtigsten Bildern und mit Texten von Kuratorin Dr. Margit Zuckriegl sowie einem Vorwort von Thomas Mießgang erschienen. Das Buch ist im Buchhandel oder in den Kunsträumen der Stiftung erhältlich.

Die kubanische Revolution, die am 1. Januar 1959 mit dem Sieg der Guerillatruppen um Fidel Castro über das Batista-Regime endete, war nicht allein ein Ereignis von weltpolitischer Bedeutung, sondern wirkt bis heute auch kulturgeschichtlich fort. Das hat vor allem damit zu tun, welche Bilder sie geschaffen und geprägt hat und wie sie das Medium Fotografie für Dokumentation und Inszenierung nutzte. Im Bildband "Revolution in Kuba. Fotografien 1953-1968" beleuchtet Dr. Margit Zuckriegl, Kuratorin im Museum der Moderne, Salzburg, diese Wirkungsgeschichte der Bilder und zeichnet den Weg mancher Bilder zu Ikonen der Fotogeschichte nach.

Christian Skrein (Hg.)
Revolution in Kuba. Fotografien 1953-1968.
144 Seiten, 127 SW-Fotografien, gebunden, ISBN: 978-3-99027-049-3
Format 23,5 x 28 cm, € 28,-/SFR 38,20

Che Guevara. Fotografien der Revolution aus der Skrein Photo Collection

Eine Ausstellung des Museums der Moderne in den Kunsträumen der
Michael Horbach Stiftung

Kunsträume der Michael Horbach Stiftung, Wormser Str. 23 (Hinterhof), 50677 Köln
Sonntag von 11:00 bis 13:00 Uhr, Mo. und Fr. von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Über Michael Horbach und die Stiftung

Michael Horbach (62) stieg im Jahr 2000 aus einem erfolgreichen Unternehmerleben aus und gründete die Michael Horbach Stiftung, die Entwicklungsprojekte in Ländern der sogenannten Dritten Welt fördert und sozial engagierten Künstlern eine Plattform bietet.

Schon während seiner Unternehmertätigkeit hat er sich einen Namen als Sammler und Galerist gemacht. Seine Fotosammlung „Die andere Seite der Schönheit“ wurde 1995 erstmals im Rheinischen Landesmuseum Bonn ausgestellt und befand sich dort bis 2011 als Dauerleihgabe in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Photo Archiv e.V. (Prof. Klaus Honnef).

Von 1986 bis 1991 führte Michael Horbach neben seinem Unternehmen die Galerie von Hans Jürgen Müller in der Kölner Schaafenstraße weiter mit Künstlern wie Blalla W. Hallmann, Thomas Huber, Marie-Jo Lafontaine und Heinz Zolper.

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