12.05.2013 07:30 Hommage an das Scheitern

Buch: "Zerbrochenes Glas" - Alain Mabanckou fängt ein tragikomisches Bild Afrikas ein

"Zerbrochenes Glas" - Alain Mabanckou fängt ein tragikomisches Bild Afrikas ein

Als »Zerbrochenes Glas« sich daran macht, für die Nachwelt die Historie des Etablissements niederzuschreiben, erzählt jeder Gast nur allzu gerne die Geschichte seines Lebens ... (c) Liebeskind

Von: Liebeskind

Ein Bartresen wird zur großen Weltbühne. Mit seinem untrüglichen Sinn für die tragikomischen Seiten des Lebens schafft Alain Mabanckou ein fulminantes, höchst erstaunliches und bewegendes Panorama von Afrika.


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»Zerbrochenes Glas« ist Stammkunde einer heruntergekommenen Bar in Brazzaville, deren Name Programm ist: »Hier wird nicht angeschrieben«. Tag für Tag versammelt sich dort ein Haufen skurriler Gäste, um Palmwein zu trinken und über das Leben zu schwadronieren. Der Kirche ist die Bar ein Dorn im Auge, denn manch einer der Gläubigen erliegt der Versuchung, die Messe zu schwänzen und stattdessen einen zur Brust zu nehmen. Doch die ständigen Anfeindungen lassen den Wirt kalt, schließlich nennt man ihn nicht umsonst »Sture Schnecke«. Und die Kundschaft zeigt sich solidarisch bis zum letzten Tropfen: Als »Zerbrochenes Glas« sich daran macht, für die Nachwelt die Historie des Etablissements niederzuschreiben, erzählt jeder Gast nur allzu gerne die Geschichte seines Lebens ...

 

Über den Autor:

Alain Mabanckou wurde 1966 in der Republik Kongo geboren. Mithilfe eines Förderstipendiums verlässt er 1989 seine Heimat, um in Paris sein Jurastudium fortzusetzen. Danach Eintritt in einen französischen Wirtschaftskonzern, für den er fast zehn Jahre lang als juristischer Berater tätig ist. Während dieser Zeit erscheinen zwei Lyrikbände und sein Debütroman, für den er 1998 den »Grand Prix littéraire d’Afrique« erhält. Weitere Romanveröffentlichungen folgen, darunter 2003 »African Psycho« und 2006 »Mémoires de porc-épic«, für den er mit dem renommierten Prix Renaudot ausgezeichnet wird. Alain Mabanckou lebt abwechselnd in Paris und Los Angeles, wo er an der University of California französische Literaturwissenschaft lehrt.

 

Pressestimmen:

Süddedutsche:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/roman-zerbrochenes-glas-erzaehl-mir-nichts-von-brennenden-bibliotheken-1.1644970

Dradio:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/2101425/

HR:

http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=42818&key=standard_rezension_47723257

 

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