26.07.2012 07:26 entführt ins barocke 17. Jahrhundert

Buch: Wo Tiger zu Hause sind von Jean-Marie Blas de Roblés - hochgelobter 800 Seiten Wälzer aus Frankreich

(c) S. Fischer Verlag

Von: S. Fischer Verlag

Der Journalist Eleazard von Wogau lebt als Pressekorrespondent im tiefsten Nordosten Brasiliens. Dort stößt er zufällig auf ein geheimnisvolles Manuskript. Es enthält die Lebensaufzeichnungen des berühmten Jesuiten Athanasius Kircher. Fasziniert begibt sich Wogau auf Spurensuche in den Dschungel. Doch das Eintauchen in ein fremdes Leben lässt ihn mehr und mehr den Widerhall des eigenen spüren. Die Abenteuer des Jesuiten und Wogaus Begegnungen, so mit der Archäologin Elaine, verweben sich zu einem fabelhaften Fresko zwischen Barock und Gegenwart.
Ein grandios komponiertes poetisches Epos, das die Kraft und Melancholie eines barocken Chorals besitzt.
Ausgezeichnet mit dem renommierten Prix Médicis!

Jean-Marie Blas de Roblès, 1954 in Algerien geboren, studierte Philosophie und Geschichte in Paris. Er lehrte an Universitäten in Brasilien, China, und Italien, und unternimmt längere Reisen nach Peru, Indonesien und in den Jemen. Er ist auch Mitglied der Archäologischen Gesellschaft Frankreichs und nahm an Tiefseeausgrabungen im Mittelmeer teil. Für seinen Roman ›Wo die Tiger schlafen‹ wurde er vielfach ausgezeichnet, so mit dem Prix Médicis und dem Prix Giono.

»Der Autor ist ein Meister des Erzählens, verfügt über ein enzyklopädisches Wissen und wird jedem gefallen, der Umberto Eco mag.«
Bücher 4, 1.7.2012

»Ein in barocker Opulenz erzählter Roman, ein ebenso farbenprächtiger wie verschlungener und brodelnder Dschungel voller Abenteuer, Liebe, Philosophie, Rausch und Mythos.«
CulturMag, 20.6.2012

»›Wo Tiger zu Hause sind‹ ist eine grandiose Mischung aus Abenteuergeschichte, Gesellschaftsbetrachtung und historischem Bildungsroman - Teile des Buches spielen im Europa des 17. Jahrhunderts - mit einem guten Schuss Surrealismus.« Claudia Wiese, WDR 5, 16.6.2012

»Eine erotisch aufgeladene Mischung aus Abenteuer- und Wissenschaftsroman, eine barocke Oper, ein Ausflug in die Drogenhölle und nicht zuletzt eine faszinierende Beschäftigung mit Gott und der Welt.«
Sonntagszeitung Schweiz, 10.6.2012

»… eine von vielen phantastischen Geschichten, die Jean-Marie Blas de Roblès erzählt und zu einem kaleidoskopartigen, verblüffend stimmigen Ganzen verbindet.«
Allmut Finck, NDR Kultur, 4.6.2012

S. Fischer Verlag Mai 2012