19.11.2011 07:15 Kein Paradies, nirgends

Buch: Vor der Stille der Sturm von Wallace Stegner - er gilt als die bedeutendste literarische Stimme des amerikanischen Westens im 20. Jahrhundert

(c) dtv

Von: Deutscher Taschenbuch Verlag

 

Joe Allston – lange erfolgreicher Literaturagent – kehrt, gemeinsam mit seiner Frau Ruth, der exzentrischen Ostküste und dem wirren Treiben der Swinging Sixties den Rücken. Auf der Suche nach Stille aber findet er: kein Paradies, nirgends. Dort, wo er es erhoffte, in den berauschend schönen Hügeln Kaliforniens, wird er abermals in die Unordnung des Lebens gestoßen. Die Begegnung mit einer jungen Frau, die gegen den Tod ankämpft und doch vom Leben, seiner Intensität und Schönheit, durchdrungen scheint, trifft ihn tief. Die herbe, aber verführerische Empfindungsfülle jener Tage versöhnt Allston schließlich – mit Niederlagen, Verlust und Zweifeln. Er, der Erfüllung in einer Idylle gesucht hatte, findet in ihrer Unvollkommenheit sich selbst.

 

Wallace Stegner, 1909 - 1993, aus armen und zerrütteten Verhältnissen stammend, darf als die bedeutendste literarische Stimme des amerikanischen Westens im 20. Jahrhundert gelten. ›Crossing To Saftey‹ von 1983 (als deutsche Erstausgabe 2008 u.d.T. ›Zeit der Geborgenheit‹ bei dtv) war sein letzter Roman unter insgesamt achtundzwanzig Veröffentlichungen. Stegner, der sich auch als Biograf, Kritiker, Essayist und Historiker einen Namen gemacht hatte, unterrichtete an verschiedenen Universitäten, unter anderem in Stanford. Zahlreiche Auszeichnungen wie der Pulitzer-Preis (1972) und der National Book Award (1977) neben namhaften anderen Ehrungen belegen seinen Rang als Klassiker der amerikanischen Moderne.

»›Der große Gatsby‹ beschreibt und transzendiert die zwanziger Jahre. ›Vor der Stille der Sturm‹ gelingt das Gleiche mit den Sechzigern.« (Virginia Quarterly Review)

- » [...] ein Buch, das sich wie ein Gegenbeweis zu der These liest, dass die Zeit der Feind der Liebe ist

- beglaubigt durch die erzählerische Aufrichtigkeit seines Verfassers.«( Peter Henning zu ›Die Nacht des Kiebitz‹ in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹)

-»Wallace Stegner unterscheidet sich von den meisten seiner berühmten Kollegen dadurch, dass er nicht von Ehebruch [...] erzählt, sondern vom Heiraten und Verheiratetbleiben [...].« (Alex Capus zu ›Zeit der Geborgenheit‹ in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹)

- Bereits im dtv erschienen ›Die Nacht des Kiebitz‹ (dtv 13988) und ›Zeit der Geborgenheit‹ (dtv 14098)

- Aus dem Englischen von Chris Hirte

- Deutsche Erstausgabe  

 

Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2011)  

 

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