20.06.2012 07:10 wäre Gärtner geworden, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte

Buch: Über Gott und die Welt - Eine Autobiographie in Gesprächen von Robert Spaemann

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Von: Klett-Cotta

 

»Ich wäre Gärtner geworden, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte.«

Er ist wie Günter Grass, Martin Walser und Joseph Ratzinger, 1927 geboren, Zeitgenosse von Habermas und Enzensberger und sein Leben verlief so spannend wie kein zweites seiner Generation.

»Eines der bemerkenswertesten intellektuellen Selbstzeugnisse unserer Zeit ...«
Alexander Cammann, Die Zeit, 03.05.2012

»Nie ist Dogmatismus in unserer Zeit argumentativer aufgetreten als in diesem Werk.«
Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2012

Die Mutter war Tänzerin bei Mary Wigman, sein Vater Kunsthistoriker. Seine Eltern waren links, atheistisch und lebten in der Berliner Bohème der Zwanziger Jahre. 1942, nach dem Tod seiner Mutter, wird der Vater zum katholischen Priester geweiht. 1944 ist Spaemann bei einem Bauer untergetaucht, er ist Deserteur im eigenen Land. Entdeckt man ihn jetzt, wird er sofort erschossen. Heute ist Robert Spaemann der bedeutendste konservative Philosoph im In­ und Ausland. In einem langen Gespräch mit Stephan Sattler resümiert er sein Leben, ganz unter der Maxime der Suche nach dem, »was in Wahrheit ist«.

Spaemann ist der bedeutendste konservative Philosoph im In- und Ausland und bekennender Gegner der Nutzung der Atomkraft und der Genmanipulation.

Pressestimmen

»Eines der bemerkenswertesten intellektuellen Selbstzeugnisse unserer Zeit ... Spaemann schildert seine Kindheit und Jugend mit jener Präzision, Wortgewandtheit und schonungslosen Klarheit, die man aus seinen philosophischen Aufsätzen und Büchern gewohnt ist.« Alexander Cammann, Die Zeit, 03.05.2012

»Spaemann erzählt in großer anekdotischer Anschaulichkeit, wie seine Jugend im Nationalsozialismus verlief, wie er nach dem Krieg zur Philosophie kam und wie er sich dem sozialistischen Milieu entfremdete, in dem er politisch aufwuchs ... Nie ist Dogmatismus in unserer Zeit argumentativer aufgetreten als in diesem Werk.« Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2012

»Wollte man den sehr unphilosophischen Versuch unternehmen, von der Lebensfülle und der sprachlichen Entfaltung seiner Gedanken abzusehen und die Bedeutung Spaemanns für die zeitgenössische Philosophie auf einen einzigen Satz reduziert darstellen, müsste man seine Ausnahmestellung so benennen: Er ist die bedeutendste Stimme unter den Philosophen der Gegenwart, die der menschlichen Vernunft die Fähigkeit zusprechen, die Wahrheit zu erkennen, mehr noch: die Vernunft mit der Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, ineinssetzen, und folgerichtig schließen, dass der Begriff Vernunft sinnlos und leer sei, wenn dem Menschen die Fähigkeit zur Erkenntnis der Wahrheit grundsätzlich abgesprochen werde.« Martin Mosebach, Die Literarische Welt, 05.05.2012

»Das Leben, von dem hier berichtet wird, ist eines der philosophischen Arbeit. So nimmt das Gespräch die Themen der wichtigen Bücher Spaemanns auf.« Stephan Speicher, Süddeutsche Zeitung, 05./06.05.2012

»"Meine intellektuelle Vita hatte immer etwas Traumwandlerisches", bekennt Spaemann - und davon kann sich der staunende Leser überzeugen.« Uwe Justus Wenzel, Neue Zürcher Zeitung, 29.05.2012

»In zehn Kapiteln wird hier die Lust am Denken vorgeführt, werden die geistigen Schlachtordnungen abgeschritten - die Nazi-Zeit und die Auseinandersetzung mit Heidegger, die Studentenrevolte und die Kritische Theorie, die Flugblattkriege in München, die Professorentätigkeit in Stuttgart, die Besuche beim Papst, die Thesen der Hauptwerke "Glück und Wohlwollen" und "Personen" ... Ein besseres Geburtstagsgeschenk zum 85. hätte Robert Spaemann seinen Lesern nicht machen können. Es ist das Geschenk eines schöpferischen, unabhängigen Geistes.« Matthias Matussek, Der Spiegel, 07.05.2012

 

Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (Juni 2012)

 

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