12.03.2012 07:24 ein französischer Kaspar Hauser

Buch: Über das Wolfskind Victor - Das wilde Kind von T. C. Boyle

(c) dtv

Von: dtv

 

Im Herbst des Jahres 1797, die Jahre der Revolution und des Terrors sind vorbei, stößt der Schmied des Ortes im Wald von Aveyron auf ein nacktes, seltsame Laute ausstoßendes Wesen, die Haut schwarz vor Schmutz, das Haar zottelig. Ein Mensch, ein Tier? Ein Knabe. Die Männer vom Dorf fangen ihn ein, bringen ihn in die Hauptstadt, nach Paris. Man führt ihn bei Hofe vor, er bekommt ein Zimmer in der Taubstummenanstalt und einen Namen. Schließlich wird Victor, das Wolfskind, der Obhut eines jungen Arztes übergeben. Victor wird ihm zu Ruhm verhelfen, aber trotz all seiner Bemühungen wird der Arzt scheitern ...

»Der in den USA lebende Autor T.C. Boyle entwirft mit knappen Worten ein einfühlsames Porträt des ›wilden‹ Kindes. Dabei geht er der subtilen Grenze nach, an der sich entscheidet, wer Mensch und wer Tier ist.«
K.-H. Lampert, Südhessen-Woche 15.02.2012

dtv Presse:

 

Literatur
Thomas Zirnbauer
Tel.: 089/38167-119
Fax: 089/38167-319
E-Mail: zirnbauer.thomasdtv.de