13.01.2015 08:57 pilgerreise

Buch: Tod in Turin - ein Selbstfindungstrip ohne Wiederkehr

Jan Brandt Tod in Turin - ein Selbstfindungstrip

In drei Tagen erlebt der Schriftsteller Jan Brandt auf der Turiner Buchmesse mehr als sonst in einem Monat. Das Ergebnis: dieses Buch (c) DuMont Buchverlag

Von: GFDK - DuMont Buchverlag

Jan Brandt verbringt ein Wochenende auf der Turiner Buchmesse. Im Gepäck die italienische Übersetzung seines Romans ›Gegen die Welt‹. In drei Tagen erlebt er mehr als sonst in einem Monat. Das Ergebnis: dieses Buch.

»Ich bin im Himmel gewesen. Ich habe von oben die Alpen gesehen, die schneebedeckten Gipfel. Ich bin in Deutschland gestartet und in einer anderen Welt gelandet. Ich bin meinem Alter Ego begegnet. Ich bin ein anderer. Ich habe mich auf eine Pilgerreise begeben und mein Ziel um ein Jahr verfehlt. Ich habe überm Abgrund geschwebt und den entscheidenden Schritt nach vorn dann doch nicht getan. Ich habe unverschämt leicht bekleidete Frauen gesehen, aber nur im Fernsehen."

Roman von Jan Brandt

"Ich habe Nackte fotografiert und einen Alarm ausgelöst. Ich weiß jetzt, was ›unfickbar‹ bedeutet, und seither wünschte ich, ich wüsste es nicht. Ich habe, wenn auch nur kurz, vor Glück geweint. Und jetzt, da ich wieder zurück bin, erscheint mir alles, was ich erlebt habe, wie ein Traum.«
Jan Brandt

Kein Roman, keine neunhundert Seiten

Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Sein Roman ›Gegen die Welt‹, erschienen 2011, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet.


DuMont Buchverlag März 2015