14.10.2012 07:00 Aus Artikeln entsteht ein ganzes Panorama

Buch: Pulphead - Vom Ende Amerikas - John Jeremiah Sullivan verwischt die Grenzen zwischen Hochliteratur und Unterhaltung

John Jeremiah Sullivan über den Zustand Amerikas

(c) Suhrkamp Verlag

Von: Suhrkamp Verlag

Kann man ganz Amerika in ein Buch packen? Geschichte und Gegenwart? Popkultur und Frömmigkeit? Glänzende Oberfläche und enttäuschte Versprechen? Mit Pulphead hat John Jeremiah Sullivan bewiesen, dass das möglich ist. In der Tradition von Meistern wie Tom Wolfe und Hunter S. Thompson verwischt er die Grenze zwischen Literatur und Journalismus, Erzählung und Reportage, Hochliteratur und Unterhaltung, Hemingway und Hollywood. Wie in einem Panoptikum entsteht aus Artikeln über Axl Rose, christliche Rockfestivals, Reality TV, die Tea-Party-Bewegung, vergessene Naturforscher und den heruntergekommenen Süden das Panorama eines Landes, das der Rest der Welt immer weniger versteht.

Pulphead löste im Herbst 2011 in den USA wahre Jubelstürme aus: Das Buch fehlte auf keiner Jahresbestenliste, Kritikerpapst James Wood schrieb im New Yorker, genau so müsse man im neuen Jahrtausend schreiben und verglich Sullivan mit dem großen David Foster Wallace. Die Begeisterung hat längst auch die alte Welt erreicht: »Noch jeder ungläubige Thomas, der dem konzertierten Entzücken misstrauen wollte«, schrieb Gregor Dotzauer im Tagesspiegel, »kehrte mit leuchtenden Augen von der Lektüre zurück.«

 

Über den Autor:

John Jeremiah Sullivan, geboren 1974 in Louisville/Kentucky, arbeitet als Reporter für das The New York Times Magazine, GQ, Harper's Magazine, die Paris Review und andere amerikanische Zeitschriften. Er lebt in North Carolina.Pressestimmen:

 

Pressestimmen:

 »Essays für das neue Jahrtausend.«

James Wood, New Yorker

 

»...ich glaube, dass jeder, der heute ein besserer Autor sein möchte, eine gute Weile in diesem Band lesen sollte. Und alle, die einfach nur ein paar sehr, sehr gute, wahre, berührende Geschichten darüber lesen wollen, was es heißen kann, heute zu leben, und zwar nicht nur in Amerika, sollten das eigentlich auch tun.«

Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung

 

»›Ich habe eine schwarz-weiße Katze mit schwacher Blase, und diese Katze hatte auf meine Fliege gepinkelt, also trug ich nur eine schwarze Krawatte zum Smoking.‹ Die Farbe des Fells seiner Katze ist hier natürlich vollkommen überflüssig, aber es sind genau diese Details, die seine Texte zum Tanzen bringen, seine Essays zu Literatur machen und ihre Lektüre zu einem großen Vergnügen.«

Johanna Adorjan, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

Der Spiegel:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/pulphead-usa-essays-von-john-jeremiah-sulllivan-a-852701.html

 

Lesung und Gespräch:

Dienstag, 30.10.2012, 20:00 Uhr

Basis-Frankfurt

Gutleutstrasse 8-12
60329 Frankfurt am Main

Jens-Christian Rabe und John Jeremiah Sullivan im Gespräch über Pulphead. Vom Ende Amerikas 

Veranstaltung in englischer Sprache

 

Suhrkamp Verlag (17.09.2012)

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