15.05.2012 07:00 Der letzte Roman von Michael Crichton

Buch: Micro von Michael Crichton - Showdown in der Karibik - von Richard Preston fertiggestellt

(c) Karl Blessing Verlag

Von: Karl Blessing Verlag

Eine Handvoll Studenten, ausgesetzt im Regenwald, auf der Flucht vor technisch veränderten Organismen: ein hintergründiges und hochaktuelles Actionszenario

Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot auf dem Fußboden eines verschlossenen Büros – keine Anzeichen eines Kampfes, keine Einbruchsspuren, keine Tatwaffe. Nur die extrem feinen, rasiermesserscharfen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern einen ebenso grausigen wie rätselhaften Hinweis auf die Todesursache. In Cambridge, Massachusetts, wird eine Handvoll Studenten, die sich durch besondere Fähigkeiten hervortun, von einem Unternehmen für den Einsatz an der Front der Mikrobiologie rekrutiert. Die streng geheime, höchst profitable Arbeit von Nanigen Micro Technologies führt die Forschungstalente nach Hawaii. Doch hier, weit entfernt von der Sicherheit ihrer Labors, plötzlich sich selbst überlassen im Dschungel, sehen sich die Studenten nicht nur einer erbarmungslosen Natur, sondern auch einer radikalen neuen Technik gegenüber, die die Gruppe schnell beherrschen lernen muss, will sie nicht für immer in den undurchdringlichen Wäldern Oahus verschwinden ...

Mit jedem seiner Weltbestseller hat Michael Crichton bewiesen, dass er ein außerordentliches Talent hatte. Seine Thriller loten das Grenzgebiet zwischen Fakt und Fiktion aus, beschreiben Szenarien einer Welt von morgen, die uns der wissenschaftliche und technische Fortschritt von heute bescheren könnte. Mit dem Roman Micro aus seinem Nachlass, vollendet von Richard Preston – seinerseits Thrillerautor von Weltrang –, erscheint jetzt ein weiterer konsequent auf Hochspannung ausgelegter Blockbuster von Michael Crichton.

"Den einen zerlegen Ameisen, den bösen Verfolger zermalmt eine Riesenkrabbenspinne, die Spinnenforscherin überlebt im Kropf eines Vogels, und die Käferexpertin wird sachgerecht von einem Vogel verschlungen. Um dem Leser nicht den Spaß zu verderben, sollte man es dabei belassen und nur noch warnend hinzufügen, dass sich das alles angemessen gruselig liest ... Micro ist im Kern ein "echter" Crichton."

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (25.03.2012)

 

Karl Blessing Verlag (26. März 2012)