19.04.2011 07:38 das Buch seines Lebens und seiner Bücher

Buch: Max Frisch - Sein Leben, seine Bücher von Volker Weidermann - Am 15. Mai 2011 wird Max Frischs 100. Geburtstag gefeiert

©Verlag Kiepenheuer & Witsch

Von: Verlag Kiepenheuer & Witsch

Volker Weidermann hat sich zu ihm bekannt. »Ich liebe seine Bücher«, schrieb er in »Lichtjahre« über Frisch, und jetzt hat er seine Biographie geschrieben. Die Geschichte eines Jahrhundertlebens und einer ungebrochenen, geheimnisvollen und beglückenden Wirkung.

»Wir kennen Max Frisch, wenn wir seine Bücher kennen. Wir kennen seine Frauen und sein Leben, sein Unglück und sein Glück. Und in Wahrheit kennen wir natürlich nichts.« Weil das so ist, brauchen wir einen, der in seinen Büchern zu Hause ist und sich in sein Leben hineingearbeitet hat. Volker Weidermann hat sich an die Recherche gemacht, Archive durchstöbert, Weggefährten getroffen, Gespräche geführt und vor allem gelesen: die großen Romane, die Theaterstücke, die frühen Texte, die Briefe, die Tagebücher. Und dann geschrieben, voller Zuneigung und doch genau und kritisch, lebendig und anschaulich, so dass sich ein facettenreiches und faszinierendes Bild ergibt.

Es zeigt zunächst einen unsicheren jungen Mann, ohne Geld und Erfolg, unglücklich in seinem Germanistikstudium, aber voller hochfliegender Pläne.  Einen Schriftsteller, der schlechte Bücher voll hohlem Pathos schreibt, nationalen Gedanken anhängt – ein geistiger Landesverteidiger am Schreibtisch und in Uniform. Der schließlich Architektur studiert und in diesem Beruf nach kürzester Zeit einen märchenhaften Erfolg feiert, der aber das Schreiben nie sein lässt und über das Theater und seine Freundschaft mit Bertolt Brecht schließlich zu dem extrem modernen, kühnen, Ich-suchenden Weltschriftsteller wird, den wir heute kennen. Von »Bin oder die Reise nach Peking« (1945) führt der Weg über »Stiller«, »Biedermann und die Brandstifter« und »Homo Faber« bis nach »Andorra« und schließlich zu »Montauk« und in den Weltruhm. Es ist das unglaubliche Leben eines vom Erfolg verwöhnten, eines positiv Engagierten, eines großen Liebenden, eines trotz allem mit dem Leben Hadernden – das Leben eines der besten Schriftsteller deutscher Sprache des letzten Jahrhunderts. Und wir sind dabei, in den Büchern und in seinem Leben, bei ihm – dank seines begeisterten Biographen.

 

»Weidermann schreibt einen flotten, aber nicht ranschmeisserischen Stil. Er folgt der Chronologie, aber nicht sklavisch von Jahr zu Jahr, sondern bündelt Ereignisse zu Themen. So kommen auch der Architekt und Architekturkritiker Frisch gebührend zur Geltung.[...] Weidermanns «Max Frisch» ist der geglückte Versuch einer Gesamtschau für unsere Zeit – geschrieben von einem souveränen Autor für ebensolche Leser.« Tages Anzeiger

»Eine literarische Schnitzeljagd, die am Ende ein feinsinniges Psychogramm ergibt.« Stern

»Da schreibt ein Begeisterter, und er macht aus seiner Begeisterung kein Hehl. Das ist ansteckend und sorgt dafür, dass man dieses Buch über das Leben und die Bücher von Max Frisch mit Genuss liest. [...] Es ist gerade die offene Begeisterung oder Ablehnung, die frei lässt für das eigene Urteil. Diese Biographie zeichnet ein facettenreich lebendiges Bild von Max Frisch. Nicht ihr geringster Vorzug ist es, Lust auf die Texte des so spannungsvoll porträtierten Autors zu wecken.« Neue Luzerner Zeitung

»Volker Weidermann, der scharfsinnige Bewunderer Frischs, Redakteur der FAS erzählt das Leben des skeptischen Wahrheitsforschers, analysiert Schreiben und Leben auf die einzig mögliche Art: mit Liebe, Neugier und Wahrhaftigkeit.« B.Z.

»Weidermanns genaue und lebendig erzählte Biografie lässt das bewegte Leben Frischs auf höchst angenehme Weise Revue passieren und belegt dessen literarische Ausnahmeerscheinung: Der Kanon tötet ihn nicht!« Saarbrücker Zeitung

»Der Feuilletonchef der FAS hat einen gut recherchierten, ind er Hinsicht gewichtigen Wälzer verfasst, der seine hagiographischen Tendenzen nicht leugnet« Nürnberger Nachrichten

»Volker Weidermann, der Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, liebt den Schriftsteller Max Frisch. Und genau deshalb ist ihm etwas Außerordentliches gelungen: eine Biografie, die die Schwächen und die Schattenseiten des Menschen und des Autors Max Frisch genau erkennt und schonungslos offenlegt.[...] Doch gerade weil der Autor immun ist gegen die klassische déformation professionelle der biografischen Zunft, der Heldenverehrung, gelingt ihm nicht nur eine eindrucksvolle Schilderung von Frischs literarischen Heldentaten, vor allem der monumentalen Selbstporträts Stiller und Montauk . Sondern eine Biografie von großer Glaubwürdigkeit und Lebendigkeit.[...] Es ist ihm mit seiner Biografie etwas Verblüffendes gelungen: Er ist so tief in die Beziehungen zwischen Leben und Werk Max Frischs eingetaucht, dass beide, das Leben und das Werk von Frisch, plötzlich wieder voller Geheimnis sind.« Die Zeit

»Souverän organisiert er sein Material, ohne den Leser mit Faktenhuberei beeindrucken zu wollen, auch belästigt er ihn weder mit Nachweisen der Zitate noch mit Registern. Mit Empathie erzählt er aus Frischs Leben, verzichtet zwar auf lange exegetische Untersuchungen und gelangt dennoch zu manchen aufschlussreichen Beobachtungen. « Neue Zürcher Zeitung

» [...] Das macht die Lektüre außerordentlich spannend. Dass Weidermann trotz dieser erzählerischen Nähe nicht ins Affirmative fällt, sondern die Distanz autonomer Betrachtung einhält, ist eine der Qualitäten seiner Biografie, eine andere die enorme Rechercheleistung. [...] Weidermanns Vermögen, die Lebensbühne zu beschreiben, auf der literarische Werke entstehen, ist brilliant - seiner Lust an der Auslegung der Werke selbst voraus.« Deutschlandfunk

»Besonders überzeugend ist jedoch sein knapper und präziser Zugriff auf einzelne Werkgruppen Frischs [...] Das Ergebnis: eine von der ersten bis zur letzten Seite sehr lesenswerte Biographie, eine ebenso lebendige wie anrührende Lebensbeschreibung des großen Autors aus der Schweiz [...] « NDR

»Seine Biografie ist sprachlich ausgefeilt, dabei verständlich geschrieben und übersichtlich strukturiert. Sie zeigt die Wechselbeziehung von Schriftstellerei und privatem Erleben, erklärt also, wie bei Frisch aus Ängsten oder Visionen literarische Projekte entstehen konnten. [...] Diese Biografie zeigt, dass der Autor viel vom Werk des Schweizers versteht. [...] ein schonungsloses offenes Buch, aber auch ein respektvolles Werk, ein schöner Grenzgang ganz im Sinne Max Frischs.« Lübecker Nachrichten

»Wie aus vielen kleinen Geschichten die große Lebensgeschichte des Schweizer Dichters Max Frisch entsteht, das erzählt keiner besser als Volker Weidermann.[...] Wer die vierhundert Seiten über Frisch liest, tanzt im Geiste mit [...] Die Biographie lebt aber nicht nur von Sprache, sondern gleichermaßen von recherchierten, nur scheinbar nebensächlichen Anekdoten, von persönlichern Erinnerungen der vom Reporter befragten Nachgeborenen oder Überlebenden, von vielen kleinen guten Geschichten also in der großen Geschichte über das Leben des weltberühmten Schweizer Dichters Max Frisch« FAZ

»[...] Und so liest sich dieses gar nicht zaghafte Buch äußerst lebendig – ein freudiges Dahinbrausen.[...] Lebendiger wird er nicht werden, "der Max"« Literaturen

»Man liest Weidermanns kenntnisreiches, dank einer überbordenden Materialfülle faszinierendes, fabelhaft geschriebenes Buch voller Staunen: Er weiß so ungeheuer viel über Max Frisch. [...] Max Frischs Leben aufzuschreiben, ist deshalb ein anspruchvolles Unterfangen [...] Weidermann jedoch hat die Herausforderung glänzend bestanden« Hessische-Niedersächsische-Allgemeine

 

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