11.05.2012 07:47 Schluss-Stück einer Trilogie von Mysterien-Romanen

Buch: In hellen Sommernächten von John Burnside. Er ist einer der bedeutendsten und eigenwilligsten britischen Gegenwartsautoren

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Von: Knaus Verlag

„Ich will, dass der Leser das Irrationale für möglich hält, obwohl ihm der Verstand das Gegenteil sagt.“ (John Burnside)

Hoch oben im Norden, wo im Sommer das weiße Licht alle Konturen verwischt, ertrinken auf rätselhafte Weise junge Männer. Doch das scheint die wenigen Bewohner der Insel am Polarkreis nicht zu beunruhigen: Mehrdeutiges und Traumhaftes ist ihnen vertraut. Aber hat wirklich die rotgewandete Waldfee Huldra ihre Hand im Spiel, wie es die Sage behauptet? Die junge Liv, die mit ihrer berühmten Mutter am nördlichsten Rand der Insel lebt, glaubt zunächst nicht daran. Bis der alte Kyrre mit seinen Geschichten über die männermordende Huldra und die schöne, mysteriöse Maia ihre Vorstellungskraft beflügeln. Gelingt Liv die Lösung des Rätsels, oder verliert auch sie sich in einer Zwischenwelt aus Fantasie und Realität?

»In hellen Sommernächten« ist ein meisterhaftes Spiel aus Licht und Schatten, aus Sehen und Verstehen, das in eine Welt entführt, in der sich alle Gewissheiten auflösen.

Über John Burnside (Autor)

John Burnside, geboren 1955 in Schottland, ist einer der profiliertesten Autoren der britischen Gegenwartsliteratur. Der Lyriker und Romancier wurde vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien im Knaus Verlag sein autobiographischer Roman „Lügen über meinen Vater“, für den er den Corine-Belletristikpreis des ZEIT-Verlags erhielt.

Über Bernhard Robben (Übersetzer)

Bernhard Robben, geboren 1955, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Freiburg. Er übersetzt seither aus dem Englischen u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, Patricia Highsmith, Howard Jacobson und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. Er lebt in Brunne/Brandenburg.

 

Pressestimmen:

„Diese Unwirklichkeit plausibel zu machen, und den (manchmal selber geisterhaften) Personen dieses Buches nicht nur Lebendigkeit, sondern auch Kraft zu verleihen – darin liegt die beträchtliche Kunst von John Burnside.“

Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung (13.03.2012)

 

 

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Pressekontakt:

Diana Hasenpflug

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