06.09.2013 09:00 Über die Jahrhunderte

Buch: Gabi Gleichmanns "Das Elixier der Unsterblichkeit" zeichnet über Generationen Leben und Leiden einer jüdischen Familie nach

Das Elixier der Unsterblichkeit von Gabi Gleichmann skizziert eine Familiengeschichte

Gabi Gleichmann, 1954 in Budapest geboren, wuchs in Schweden auf und lebt heute in Oslo. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. (c) Hanser

Von: Hanser

Alles begann mit Baruch Halevi im 12. Jahrhundert. Als der Prophet Moses ihm auftrug, seinen Heimatort Espinosa zu verlassen, ging er nach Lissabon.

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Dort, als Leibarzt des Königs, braute der sephardische Jude ein Elixier, das unsterblich macht. Seither wird das Rezept in der Familie an den Erstgeborenen vererbt. So kommt es zu Ari, dem letzten der Spinozas, der die Geschichte seiner Familie und ihrer vielfältigen Figuren aufschreibt – ohne es mit der Wahrheit allzu genau zu nehmen. Sie reicht vom Mittelalter in Spanien über Portugal, die Niederlande Rembrandts und das Paris der Aufklärung bis ins Wien der Kaiserzeit und zu Hitler und Stalin. Ein Panorama jüdisch-europäischer Geschichte und ein herrlicher Schmöker obendrein.

Über den Autor:

Gabi Gleichmann, 1954 in Budapest geboren, wuchs in Schweden auf und lebt heute in Oslo. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie, arbeitete als Journalist und war Präsident des schwedischen PEN Clubs. Heute ist er Verleger, Autor und Kritiker. Für Das Elixier der Unsterblichkeit erhielt er 2012 den Norwegischen Debütpreis.

 

Pressestimmen:

Dradio:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/2213936/

Norwegen.no:

http://www.norwegen.no/News_and_events/culture/Literatur/Buch-des-Monats-Gabi-Gleichmann/

NDR:

http://www.ndr.de/kultur/literatur/buchtipps/daselixierderunsterblichkeit103.html

 

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