03.02.2014 08:37 anläßlich der Ausstellung im Kunsthaus zürich

Buch: Expressionismus in Deutschland und Frankreich - von Matisse zum Blauen Reiter

Buch Expressionismus in Deutschland und Frankreich

Ab 7.2. startet die große Ausstellung "von Matisse zum Blauen Reiter" im Kunsthaus Zürich, dem es gelungen ist Gemälde und Grafiken zusammenzutragen, die zur damaligen Zeit in wegweisenden Ausstellungen und Sammlungen vertreten waren (c) Verlag Prestel

Von: Prestel Verlag

Obwohl der Expressionismus gemeinhin als typische Erscheinungsform einer deutschen Ästhetik angesehen wird, war er ebenso sehr ein Resultat des Kontakts von deutschen zu französischen Künstlern wie Vincent van Gogh, Georges Seurat, Paul Gauguin, Paul Cézanne, Henri Matisse, Pablo Picasso oder Georges Braque.

Tatsächlich wurde der Expressionismus in seiner Anfangsphase auch keiner bestimmten Nation zugeschrieben.
In diesem faszinierenden Buch sind mehr als 100 Meisterwerke des Expressionismus, Gemälde und Arbeiten auf Papier, versammelt, die das Verständnis künstlerischer Wechselwirkungen auf der Basis historischer Bedingungen und der Beziehungen zwischen Künstlern beider Nationalitäten untermauern.

Die wichtigsten Ausstellungen, Galerien und Museumsdirektoren, die dazu beitrugen, Stilausprägungen und Techniken revolutionärer französischer Künstler in ganz Deutschland zu verbreiten, werden entsprechend gewürdigt.

Der vorliegende Band mit Essays führender Experten bietet darüber hinaus neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Fragen der deutsch-französischen Beziehungen und zeigt auf, wie die bildende Kunst durch Begriffe wie nationale Identität und Kulturerbe beeinflusst wird.

Erscheint im Verlag Prestel am 11.2.2014

Pressekontakt: Pia Werner - werner@prestel.de

Ausstellung im Kunsthaus Zürich

Die Ausstellung rückt die Verhältnisse ins richtige Licht. Sie zeigt, dass der Expressionismus eine im Geiste des Kosmopolitismus entstandene Bewegung ist, die von produktivem Austausch geprägt war. Zu den 107 Meisterwerken von 37 Künstlerinnen und Künstlern werden neue Forschungsergebnisse dieser bisher kaum wissenschaftlich nachgezeichneten Rezeptionsgeschichte präsentiert.

Es ist dem Kunsthaus Zürich gelungen, Gemälde und Grafiken zusammenzutragen, die zur damaligen Zeit in wegweisenden Ausstellungen und Sammlungen vertreten oder von deutschen Künstlern in Paris eingehend studiert worden waren. Diesen Werken werden «Pendants» gegenübergestellt. In ihnen ist die Wirkung der «Vorbilder» deutlich spürbar.