08.08.2011 07:58 rätselhaft, apokalyptisch

Buch: Düsteren Traumwelten - Neo Rauch von Werner Spies, Eduard Beaucamp und Rose-Maria Gropp

©Hatje Cantz Verlag

Von: Hatje Cantz Verlag

In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler zusammengestellt: Die ultimative Auswahl an HauptwerkenNeo Rauch (geb. 1960 in Leipzig) zählt sicherlich zu den bekanntesten Künstlern unserer Zeit. Werner Spies hat sich sein Werk vorgenommen und daraus eine Schau zusammengestellt, die konzentrierte Einblicke gewährt. In der vorliegenden Publikation präsentiert er Hauptwerke der letzten 20 Jahre aus dem uvre des Malerstars. Die Bilder stammen aus bedeutenden deutschen und europäischen, öffentlichen wie privaten Sammlungen.


Rauchs Bilder sind rätselhaft, apokalyptisch. Die düsteren Traumwelten, die während des Malprozesses, ohne Vorzeichnungen und Entwürfe "zu ihm kommen", wie der Künstler sagt, üben gewaltige Sogkraft aus. Der Betrachter sucht jedoch vergeblich, hinter das wahre Geheimnis der Kompositionen zu kommen. Die häufig an Selbstbildnisse des Künstlers gemahnenden Figuren scheinen aus der Tiefe der Zeit aufzusteigen und bieten Projektionsfläche für eine Vielzahl von Interpretationen.( Französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2831-7)
Ausstellung: Museum Frieder Burda, Baden-Baden 27.5.-18.9.2011

 

Der Maler Neo Rauch, 1997 mit dem Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung ausgezeichnet, ist einer der eigenständigsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Seine Bilder scheinen, wie Norman Rosenthal in diesem Katalog zur Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig schreibt, "zwischen Traum und Wirklichkeit zu schweben". Sie reflektieren in exemplarischer Weise Geschichte und Alltagskultur unserer Zeit.Werner Spies, geboren 1937, leitete von 1997 bis 2000 als Direktor das Musee national d'art moderne et Centre de Creation industrielle im Centre Georges Pompidou in Paris und lehrte bis 2002 als Professor für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zur Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem Standardwerke zu Pablo Picasso und Max Ernst. Für das Jahr 2005 bereitet er eine Max-Ernst-Retrospektive im Metropolitan Museum, New York, vor. Im Jahr 2010 erhält Werner Spies den Carlo-Schmid-Preis für sein Lebenswerk.

 

Hatje Cantz Verlag; Auflage: 1 (7. Juli 2011)

 

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