19.06.2012 07:00 "ein Flirt mit dem Desaster"

Buch: Das Perseus-Protokoll - Krimi von Kai Hensel vor dem Hintergrund der griechischen Finanzkrise

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Von: Frankfurter Verlagsanstalt

Eigentlich sollte die 23-jährige Politikstudentin Maria Brecht nur ihre an Liebeskummer leidende Nachbarin für eine Woche nach Kreta begleiten. Doch dann begegnet sie bei einer Mountainbike-Tour in die Berge Kretas einem mysteriösen Fremden. In seinem Wagen bemerkt sie einen Koffer – und Blutspuren. Panisch flieht Maria auf ihrem Bike, der Fremde folgt ihr in seinem Wagen. Sie entkommt mit einer halsbrecherischen Abfahrt. An einer abgelegenen Stelle der Südküste wurde ein Schnellboot gefunden. Man vermutet, etwas wurde nach Kreta geschmuggelt. Etwas, das wichtig genug ist, einen Mann zu töten, wichtig genug, um Maria, die einzige Zeugin, aus dem Weg zu räumen. Von Kommissar Gerakákis erhält sie die Aufforderung, Kreta sofort zu verlassen und nach Athen zu reisen.

Maria gerät in eine Stadt im Ausnahmezustand. Der Müll liegt seit Wochen auf den Straßen, die Akrópolis ist von Aktivisten besetzt. Sie erfährt, dass in den kretischen Bergen eine Leiche gefunden wurde. Dass Bauern ihre Flucht den Abhang hinunter beobachtet haben, dass Maria selbst die Hauptverdächtige in dem Mordfall ist. Fassungslos ruft sie bei Kommissar Gerakákis an, doch der ist plötzlich spurlos verschwunden. Eléni, eine Journalistin, bietet Maria ihre Hilfe an – im Gegenzug will sie ihre Story exklusiv. Über Eléni lernt sie den Lebemann und Finanzjongleur Yánnis kennen. Er unterstützt mit seinem Geld die linke Protestbewegung, feiert aber gleichzeitig rauschende Partys mit den Reichen und Schönen der Athener Elite. Und er interessiert sich auffallend für den Koffer, den Maria im Wagen des Fremden gesehen hat. Maria misstraut Eléni, recherchiert auf eigene Faust.

Bei dem verzweifelten Versuch, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, stößt sie auf ganz Ungeheuerliches, ihr eigener Fall scheint nur ein kleines Detail in einem Geflecht größten Ausmaßes. Die Spur führt sie tief in die Verstrickungen der griechischen Politik und Finanzwelt hinein, bis zu einem Punkt, der dramatische Folgen haben wird – nicht nur für die Demokratie Griechenlands, sondern für ganz Europa.

 

Pressestimmen

"Der Roman ist ein gut recherchiertes Gedankenspiel, ein Flirt mit dem Desaster." --Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 4. März 2012"

Eindrucksvoll beschreibt Kai Hensel Athen auf dem Weg in den Zusammenbruch: Stromausfälle, Müll auf den Straßen, grassierende Armut, leerstehende Geschäfte, Drogensucht und Gewalt, die Atmosphäre der Wut und Verzweiflung. (...) Der Plot ist sorgfältig konstruiert und der Autor beweist offensichtliche Ortskenntnis und Gespür für Atmosphäre" --

HR Online, 1. März 2012"Kai Hensel hat seinen Krimi 'Das Perseus-Protokoll' perfekt getimt. Was die Studentin Maria Brecht in Griechenland erlebt, ist ein Albtraum, der nahe an der Wirklichkeit ist. (...) Ein hochaktueller Krimi mit einer Heldin wider Willen, einem in Auflösung begriffenen Griechenland und einem Killer, der aus der Verzweiflung kommt." --Augsburger Allgemeine, 10. März 2012

Kai Hensel erzählt in seinem ersten Roman eine Geschichte von Gier, Gewalt und geheimen Machenschaften. Absolut auf der Höhe der Zeit! FOCUS, 12.3.12

Für die Krise in Griechenland hat Kai Hensel ein bemerkenswertes Szenario vorgelegt: Das Perseus-Protokoll denkt die politische Logik der Finanzkrise im südöstlichen EU-Grenzstaat bis zu einem schrecklichen Ende. (...) Der Thriller erweist sich als nachkriegshistorisch tiefenscharfes Szenario eines schlimmstmöglichen Falles. DER STANDARD, 12.4.12

Spekulativ-spannender Thriller, in dem Kai Hensel die Griechenland-Krise zu Ende denkt. Lesenswert! TIP-BERLIN, April 2012

Der Hamburger Kai Hensel hat die Krise zu einem spannenden Politthriller verarbeitet. Dramaturgisch dicht und immer rasant treibt er seine Geschichte voran. Müllberge und Stromausfall, die besetzte Akropolis, Demonstrationen von verzweifelten griechischen Wutbürgern und die hoffnungslose Atmosphäre in einem Land fasst Hensel in eine solide Spannungsprosa. NEUE LUZERNER ZEITUNG, 12.4.12

 

 

Frankfurter Verlagsanstalt; Auflage: 1 (1. März 2012)

 

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