20.08.2014 13:03 ein Zeitbild von 1914

Buch: Christoph Poschenrieder steht auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2014

Christoph Poschenrieder steht auf der Longlist

Aus einer Auswahl von 20 Romanen ermitteln die Juroren nun sechs Titel für die Shortlist, die am 10.9.2014 veröffentlicht wird (c) Diogenes

Von: GFDK - Diogenes

Christoph Poschenrieder steht mit seinem Roman Das Sandkorn auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014.

Aus einer Auswahl von 20 Romanen ermitteln die Juroren nun sechs Titel für die Shortlist, die am 10.9.2014 veröffentlicht wird. Der mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Deutsche Buchpreis wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung am 6.10.2014 verliehen. Wir drücken natürlich Christoph Poschenrieder die Daumen!

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Das Sandkorn ist ein Zeitbild von 1914 – an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg –, erzählt aus drei ungewöhnlichen Perspektiven. Ein homosexueller Kunsthistoriker aus Berlin, eine italienische Frauenrechtlerin und ein Ex-Schweizergardist erleben die Gefahren und Chancen ihrer Epoche. Eine Geschichte von Liebe und Tabu zwischen zwei Männern und einer Frau, zwischen preußischer Prüderie und süditalienischer Sinneslust. Christoph Poschenrieders Stil ist unverwechselbar, pointiert und voller Esprit.

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Es sind die letzten Tage des Kaiserreichs, an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg. Jacob Tolmeyn, Kunsthistoriker aus Berlin, befürchtet, wegen seiner Homosexualität erpresst und verfolgt zu werden, und nimmt einen Forschungsauftrag in Süditalien an, weit weg vom gefährlichen Großstadtkiez. Doch auch unter der apulischen Sonne, bei der Vermessung der staufischen Kastelle zusammen mit seinem Assistenten Beat unter der Aufsicht von Letizia, steht er bald vor demselben Problem. Muss er nun auch in Italien vor Denunzianten zittern? Zurück in Deutschland gerät er trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in die Fänge eines Berliner Kommissars − eines Spürhunds, der einer Fährte aus Sand folgt, die Tolmeyn selbst gelegt hat.

Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Danach besuchte er die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Heute konzentriert er sich auf das literarische Schreiben. Sein Debüt Die Welt ist im Kopf mit dem jungen Schopenhauer als Hauptfigur erhielt hymnische Besprechungen und war auch international erfolgreich. Christoph Poschenrieder lebt mit seiner Frau in München.

Diogenes Februar 2014 sb@diogenes.ch