24.08.2014 09:19 thema stalking

Aller Liebe Anfang: Judith Hermanns erster Roman – über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben

Aller Liebe Anfang von Judith Hermann

In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens © S. Fischer Verlag

Von: GFDK - S. Fischer Verlag

Stellas Leben verläuft einfach und friedlich. Stella ist mit Jason verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.

Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.
In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.

Judith Hermanns hochgelobter Roman

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt ›Sommerhaus, später‹ (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband ›Nichts als Gespenster‹. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. ›Alice‹ (2009), fünf Erzählungen, wurde international gefeiert. Im Herbst 2014 erscheint der Roman ›Aller Liebe Anfang‹.
Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

Pressestimmen zu Judith Hermanns Buch:

»Dieses bildkräftige Buch weiss in jeder seiner Erscheinungsformen so herzensklug wie wortstark die Vieldeutigkeiten und Gefährdungen aller Liebe Anfänge auszuleuchten.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 19.8.2014

»Das eigentliche Abenteuer, das wusste jeder grosse Schriftsteller, muss in der Sprache stattfinden. Hier ist es der Fall.«
Martin Ebel, TagesAnzeiger, 15.8.2014

»ein Meisterwerk an psychologischer Feinheit. Ein Buch, dessen Sound, dessen Figuren und Geschichte beim Lesen im Innersten berühren.«
Thomas Böhm, rbb Radio Eins, 14.8.2014

»[…] ist Hermann ein psychologisches, kluges Buch über die Unwuchten asymmetrischer Nähe in menschlichen Beziehungen gelungen.«
Marc Reichwein, Die Welt, 9.8.2014

»Ein meisterhaft komponierter psychologischer Roman.«
Heide Soltau, NDR Info, 8.8.2014

»Ein atmosphärisch hochverdichtetes Kammerspiel.«
Cornelia Zetzsche, Bayerischer Rundfunk, BR2, 12.8.2014

»Judith Hermann erweist sich auch auf der langen Strecke als brillante Erzählerin, die ihre Sätze wie Perlen aneinanderreiht. Ein Glanzstück.«
Sonntagszeitung Schweiz, 10.8.2014

»Die Kunst von Judith Hermann besteht darin, nichts von dem auszusprechen, was sich unter der genau beobachteten Oberfläche vollzieht.«
Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur, 14.8.2014