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Klassiker von John Steinbeck: Die Straße der Ölsardinen und Wonniger Donnerstag
So komisch, leicht und nostalgisch ist diese Prosa, dass man beinahe vergessen könnte, dass es sich um Weltliteratur handelt.
Die Straße der Ölsardinen:
Gelegenheitsarbeiter, Taugenichtse, Dirnen und Sonderlinge bevölkern die Cannery Row im kalifornischen Fischerstädtchen Monterey. Sie leben in alten Lagerhallen wie Mack und seine vier Kumpane, denen jede geregelte Arbeit verhasst ist; sie hausen in ausrangierten Dampfkesseln und verrosteten Röhren auf dem »leeren Platz«, der alles andere als leer ist oder wie Henri, der Maler, in einem Boot Marke Eigenbau, an dem er seit zwanzig Jahren herumbastelt und in dem es keine seiner Frauen und Freundinnen lange aushält. Sie treffen sich im unerschöpflichen Kramladen des Chinesen Lee Chong, um auf Pump einzukaufen, in den Kneipen rund um die Fischkonservenfabriken, in Doras Etablissement und im Laboratorium des einsiedlerisch lebenden Meeresbiologen »Doc«, den sie eines Tages mit einer grandiosen Party überraschen. Und das alles spielt sich unter den misstrauischen Blicken der ordentlichen Bürger von Monterey ab ...
Wonniger Donnerstag: Fortsetzung zur »Straße der Ölsardinen«
Vieles hat sich verändert in der Straße der Ölsardinen: Die Konservenfabriken sind wegen Sardinenmangels geschlossen. Gay ist wie viele andere nicht aus dem Krieg nach Hause zurückgekehrt. Lee Chong, der Kramladenbesitzer, hat sich an den Stränden Polynesiens zur Ruhe gesetzt. Zum Glück sind die Dicke Ida und ihr Cafe noch da, und Doras Etablissement, das seit ihrem Ableben von Fauna, ihrer älteren Schwester, geführt wird, und Mack natürlich, Hazel und Whitey 1 und 2, die immer noch im Palace Hotel hausen. Doc, der Meeresforscher mit dem großen Herzen, Anlaufstelle für sämtliche Sorgengeplagten in der Cannery Row, ist glücklicherweise auch noch vorhanden. Doch ist er kaum wiederzuerkennen. Die Unzufriedenheit nagt an ihm, der Whisky schmeckt nicht mehr, »und der erste, lange Zug aus einem frostbeschlagenen Bierglas« bietet nieht mehr die Wonne von einst. Für Mack und seine Kumpane ist die Sache klar: Doc braucht eine Frau. Welche, das wissen sie auch schon, nämlich Suzy, die Neue in der Flotten Flagge. Und da Fauna mit ihnen gemeinsame Sache macht, scheint alles ganz einfach .
Über den Autor:
John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York. Steinbecks Lesung anläßlich der Nobelpreisverleihung 1962 (©The Nobel Foundation) (engl.)
Erschienen bei dtv www.dtv.de
Pressekontakt bei dtv:
Literatur: Thomas Zirnbauer
E-Mail: zirnbauer.thomasdtv.de
- Links:
de.wikipedia.org/wiki/John_Steinbeckhttp://de.wikipedia.org/wiki/Die_Stra%C3%9Fe_der_%C3%96lsardinen
www.spiegel.de/spiegel/print/d-COCQEINZEL_mi_SP19621031_mi_C0532746-name.html
www.literatur-fast-pur.de/Ulrich/4strasse.html
www.welt.de/print-wams/article605558/Auf_der_Strasse_der_Oelsardinen.html



































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