18.01.2012 07:41 Glaubensvielfalt in unserer modernen Gesellschaft

Themenausstellung in München: „Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle" vom 19.Januar bis zum 25.Februar 2012

(c) Bianca Patricia, JULIA, 2011 Fotografie

Von: Bianca Patricia Julia

Vom 19. Januar bis zum 25. Februar 2012 präsentiert die Münchner Galerie Stephan Stumpf die Themenausstellung „Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle" ,die sich mit der Glaubensvielfalt in unserer modernen Gesellschaft auseinander setzt. Vorgestellt werden zehn zeitgenössische künstlerische Positionen, die das Verhältnis von Gesellschaft und Glauben, das Nebeneinander verschiedener Religionen und Glaubenserscheinungen, reflektieren. 


Glauben heißt „etwas für wahr halten". Glaube bezeichnet auch das „Vertrauen in etwas", sei es im Kontext religiöser Überzeugungen oder jenseits dieser. Woran glauben wir heute? Ist Glaube das Ergebnis existenzieller Ängste? Ein Weg zum Glück? Ein idyllisch anmutendes Konstrukt für das, was wir nicht begreifen. Und, wenn wir den Glauben abstreifen, glauben wir dann an nichts? Oder haben wir nicht längst einen Ersatz dafür in einer hoch-technologisierten Gesellschaft gefunden? Die Zahl derer, die ihren Glauben im Rahmen einer Institution ausüben schwindet, das Interesse an Erlebnisreligiosität steigt. Wissenschaftler sehen uns längst in der postsäkularen Gesellschaft angekommen. Die Künstler und Künstlerinnen der Ausstellung wenden sich diesen komplexen Fragestellungen kritisch, dokumentierend auf ganz persönliche Weise zu. Die teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen wurden über einen europaweiten für alle Medien offenen Wettbewerb ausgeschrieben.


Ein Begleitprogramm mit Podiumsdiskussion und Lesung wird die Reflexion weiter vertiefen. Die Ausstellung richtet sich an eine breite kunstinteressierte Öffentlichkeit, möchte aber auch zum Austausch von Kunst - und Kulturschaffenden untereinander, und mit Glaubensvertretern beitragen. 


Begleitprogramm


10.02.2012, 19 Uhr, Kunst(aus)lesung "Der Thoraschreiber" mit dem jiddisch-russischen Schriftsteller Alexander Kostinskij. Dazu werden ausgewählte Werke der Ausstellung „Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle" von der Kuratorin Stephanie Lyakine-Schönweitz vorgestellt. „Der Thoraschreiber" ist eine der schönsten Geschichten des großen jiddisch-russischen Erzählers, die davon handelt, dass zum rechten Leben das Mitgefühl gehört. Wer kein Herz für den Nächsten hat, kann nicht vor Gott bestehen - selbst die heiligen Zeilen des Thoraschreibers werden dann unsichtbar. Seit 1992 lebt Alexander Kostinskij in München, wo er neben seiner Arbeit als Buch- und Theaterautor auch als Rundfunksprecher, Illustrator seiner eigenen Bücher, Zeichner, Maler und Märchenerzähler tätig ist. Sein Großvater hatte ihn gelehrt: Ein Leben ohne Märchen und Witze ist wie Suppe ohne Salz. Womit Alexander Kostinskij im besten Sinne die Traditionen jüdischer Märchenerzähler fortführt und seit fast 20 Jahren mit seinen Erzählungen auf Festivals in München, im In - und Ausland vertreten ist. 

(Information zum Erzähler unter: www.alexander-kstinskij.de)

Eintritt: 5 €/ ermässigt 4 €. Reservierung per E-Mail: steffi_schoenweitz@web.de oder telefonisch unter 0173 3624785

25.02.2012, 19 Uhr „Die Gretchenfrage! Glaube und Religion als Thema zeitgenössischer Kunst" Podiumsdiskussion zur Ausstellung „Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle" mit der Kuratorin der Ausstellung, Künstlern und Künstlerinnen der Ausstellung und mit Kirchenvertretern. Der Eintritt ist frei!

 

19 JANUAR - 25 FEBRUAR 2012      VERNISSAGE DONNERSTAG 19 JANUAR 2012 18 - 22 UHR

 

AGNES TOTH   AN LAPHAN   BIANCA PATRICIA   CHRISTINE TANQUERAY   ERVIL JOVKOVIC   FIORITO & FLUTUREL   HANA KIM   MAURIZIO L'ALTRELLA   SONJA TOEPFER   VERENA HAEGLER

 

KURATIERT VON STEPHANIE LYAKINE-SCHÖNWEITZ

BiANCA PATRiCiA

mobil:01777555771

www.bianca-patricia.de

 

Galerie Stephan Stumpf

Schweigerstrasse 8
81541 München

Donnerstag - Samstag
14.30 - 19.30 Uhr

 

fon +49 (0) 89 21 96 90 88
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