12.08.2011 07:36 NACHRICHTEN AUS DER KULTURPOLITIK

Standorte in Los Angeles und Berlin - Künstlerresidenz und Austauschzentrum - Kulturaustausch in der "Villa Aurora"

Von: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Die Villa Aurora in Los Angeles ist ein Ort des Kulturaustauschs zwischen Deutschland und den USA. Hier treffen sich europäische Künstlerinnen und Künstler mit ihren amerikanischen Kollegen, hier finden Lesungen, Filmprojekte, Konzerte und Ausstellungen statt.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf dem Stipendiatenprogramm für Künstlerinnen und Künstler. Jedes Jahr können sich bis zu 16 Stipendiaten aus den Bereichen Literatur, Film, bildende Kunst und Komposition in der Villa Aurora aufhalten.

Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler verbringen drei Monate in Los Angeles. Zusätzlich vergibt die Villa Aurora ein bis zu zwölfmonatiges "Writers-in-Exile"- Stipendium für Schriftsteller, die politisch verfolgt werden oder im Exil leben müssen.

Standorte in Los Angeles und Berlin

Momentan halten sich die Schriftsteller Susanne Kippenberger und Amir Hassan Cheheltan, die Komponisten Karin Wetzel und Michael Maierhof, sowie der Filmemacher Oliver Kienle als Stipendiaten in der Villa Aurora auf. Sie beschäftigen sich mit so unterschiedlichen Projekten wie dem Schreiben einer Biografie oder eines Kino-Drehbuchs bis hin zur Realisierung eines Kammerspiels.

Neben der Künstlerresidenz in Los Angeles besitzt die Villa Aurora noch einen zweiten Standort, das Villa-Aurora-Forum in Berlin. Hier werden Jurysitzungen zur Auswahl von Stipendiaten organisiert. Außerdem präsentiert das Forum der deutschen Öffentlichkeit die künstlerischen Ergebnisse der Stipendiaten-Aufenthalte: Ausstellungen, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerte werden veranstaltet und Editionen herausgegeben.

Künstlerresidenz und Austauschzentrum

Die Villa Aurora als Austauschzentrum und Künstlerresidenz wurde im Jahre 1995 gegründet. Sie war ursprünglich das Wohnhaus des Schriftstellers Lion Feuchtwanger und seiner Frau Marta, die während der Zeit des Nationalsozialismus Deutschland verlassen mussten.

Nach dem Tod Marta Feuchtwangers 1987 entstand die Vision, das Gebäude in eine Art "Villa Massimo am Pazifik" zu verwandeln. Dank einer privaten Initiative konnte das Haus vor dem Verfall gerettet und als Kulturdenkmal des Exils erhalten werden.

Neben dem Auswärtigen Amt, das die Villa Aurora seit 2003 dauerhaft fördert, unterstützt der Kulturstaatsminister seit 2001 die Berliner Geschäftsstelle das Villa Aurora Forum mit derzeit 203.000 Euro.

Website der Villa Aurora:
http://www.villa-aurora.org/in...

Quelle:
www.bundesregierung.de/...

Kreis der Freunde und Förderer der Villa Aurora e.V.

Jägerstraße 23 10117 Berlin infoberlin@villa-aurora.org Tel: ++ 49 – 30 – 206 236 40 Fax: ++ 49 – 30 – 206 236 41

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