20.04.2012 07:02 Mittwoch, 25. April 2012, um 17:30 Uhr im Kunsthaus Stade

Sonderveranstaltung im Kunsthaus Stade: "Oskar Kokoschka, Expressionist und Sekundenzeichner" mit der Kunstpädagogin Jutta de Vries

Von: Kunsthaus Stade

Festhalten – das sei eine wesentliche Charaktereigenschaft Oskar Kokoschkas, findet Jutta de Vries. Er habe nicht loslassen können, weder bei seinen Frauen, noch als beobachtender Künstler. In einer Welt ständiger Wandlung fixierte er Ereignisse im Bild.

Dabei war Kokoschka fasziniert von der Expressivität des flüchtigen Moments. So porträtierte er Menschen am liebsten, wenn sie sich frei bewegten. Wie schnell er arbeiteten konnte, lassen insbesondere die 15 Zeichnungen der Zirkus-Reihe erahnen: Kokoschka zeichnete die rasanten artistischen Darbietungen, ohne aufs Blatt zu sehen. Hier ist der Strich oft verdoppelt, so kommt große Bewegungsunschärfe in die Bilder.
De Vries: "Kokoschka bringt die Emotion des Augenblicks unmittelbar zum Ausdruck."

 
"Oskar Kokoschka, Expressionist und Sekundenzeichner"
After-Work-Führung mit der Kunstvermittlerin Jutta de Vries
Mittwoch, 25. April 2012, 17:30 Uhr
Kunsthaus Stade

Zur aktuellen Ausstellung:

Oskar Kokoschka ist einer der herausragenden Künstler des Expressionismus. Mit dem 1886 geborenen Österreicher brach die Wiener Kunst um 1900 in die Moderne auf. In seinen Porträts, Städtebildern und Stillleben wird die Kraft und Dynamik des Lebens sichtbar. Ein Werkabschnitt Oskar Kokoschkas, das Capriccio, ist noch weitgehend unbekannt. Jetzt wird er zum ersten Mal unter dem Titel „Capriccio – Faszination des Augenblicks“ im Kunsthaus Stade gezeigt – und offenbart eine weitere faszinierende Seite des Künstlers.

 

Bildlegende: Oskar Kokoschka, Manege, 1959, © Fondation Oskar Kokoschka/ VG Bild-Kunst, Bonn 2012

 

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