12.04.2014 08:00 bedeutende Live-Kunst-Ausstellung

Basel: 14 Rooms – Live-Kunst von 14 international renommierten Künstlern, präsentiert während der Art Basel im Juni

14 rooms basel

‘14 Rooms’ ist eine Zusammenarbeit zwischen der Fondation Beyeler, der Art Basel und dem Theater Basel; Bild 1: (c) Howard Barlow

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Bild 2: (c) Manchester City Galleries

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Bild 3: (c) Manchester City Galleries

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Bild 4: (c) Manchester City Galleries

Von: GFDK - Art Basel

Die Fondation Beyeler, die Art Basel und das Theater Basel freuen sich, ‘14 Rooms’ anzukünden, eine bedeutende Live-Kunst-Ausstellung, die vom 14. bis 23. Juni 2014 in Basel gezeigt wird.

Die von Klaus Biesenbach und Hans Ulrich Obrist kuratierte Ausstellung wird performative Arbeiten der Künstler Marina Abramović, Allora und Calzadilla, Ed Atkins, Dominique Gonzalez-Foerster, Damien Hirst, Otobong Nkanga, Roman Ondák, Santiago Sierra und Xu Zhen zeigen. Das Ausstellungsdesign für ‘14 Rooms’ wurde von Herzog & de Meuron entworfen. ‘14 Rooms’ ist eine Zusammenarbeit zwischen der Fondation Beyeler, der Art Basel und dem Theater Basel.

Die Kuratoren Klaus Biesenbach, Director of MoMA PS1 und Chief Curator at Large des Museum of Modern Art, und Hans Ulrich Obrist, Co-Director of Exhibitions and Programmes und Director of International Projects der Serpentine Gallery, haben 14 internationale Künstler eingeladen, jeweils einen Raum zu bespielen und dabei die Beziehung zwischen Raum, Zeit und Körperlichkeit mit einem Kunstwerk zu erkunden, dessen 'Material' der Mensch ist. Den Besuchern wird Einblick in ein performatives und interaktives Schaffen geboten: Sie werden in jedem der 14 Räume eine neue Situation antreffen und sich so an einer facettenreichen Reihe eindrücklicher und intimer Erfahrungen beteiligen.

Ausstellung in Basel

Ed Atkins, Dominique Gonzalez-Foerster, und Otobong Nkanga werden allesamt neue Arbeiten, welche extra für ‘14 Rooms’ in Basel kreiert werden, zeigen. Neben diesen Weltpremieren werden historisch und selten gezeigte Werke von internationalen Künstlern aus der ganzen Welt nach Basel gebracht.

‘14 Rooms’ wird Jennifer Alloras und Guillermo Calzadillas 'Revolving Door' (2011) beinhalten, worin eine Gruppe Tänzer spontan eine Linie bildet und anfängt sich kreisförmig im Raum zu drehen. Dabei reissen die Tänzer Besucher mit während sie sich im Raum bewegen.

In seiner Erkundung sozialer Grenzen und soziokultureller Ungleichheiten lässt Santiago Sierra eine Abfolge von Kriegsveteranen verschiedener vergangener Konflikte in eine Ecke eines Raumes von 5x5 Metern blicken. Dies mit der Anweisung, sich erst von ihrem Posten zu bewegen, wenn sie von einem anderen Veteranen feierlich abgelöst werden und somit die Wachablösung nachahmen.

Damien Hirsts weitgehend unbekanntes Frühwerk 'Hans, Georg' (1992), in dem eine sich abwechselnde Besetzung identischer Zwillinge unter zwei seiner eigenen identischen Punktgemälde sitzt, wird ebenfalls an der Messe vorgestellt.

Marina Abramovićs 'Luminosity' (1997) setzt einen Performer auf einen Fahrradsitz, der an einer in grelles Licht getauchten Wand fixiert ist, und erkundet die Themen Einsamkeit und spirituelle Erhöhung.

Roman Ondáks 'Swap' (2011) verlangt von den Performern, sich an einem Tisch sitzend einen Gegenstand auszusuchen, den sie gegen irgendetwas anderes eintauschen können, sobald Besucher den Raum betreten, während in 'In Just a Blink of an Eye' (2005) des chinesischen Künstlers Xu Zhen ein Körper wie gefroren in der Luft schwebt, damit sowohl der Zeit als auch der Schwerkraft trotzt und so das Publikum dazu bringt, die Realität zu hinterfragen und über die scheinbare Unmöglichkeit der Arbeit nachzudenken.

Freunde der Kunst

Die Künstler selbst sind in diesen Arbeiten nicht präsent, instruieren jedoch die Performer, wie sie die Anforderungen umsetzen sollen. Über 70 Performer – hauptsächlich aus der Region Basel – nehmen an der Ausstellung teil. '14 Rooms' wird in der Halle 3 der Messe Basel in Gehdistanz vom Messeplatz inszeniert. Die Ausstellung wird für das Publikum noch vor der Art Basel, am Samstag, den 14. Juni, eröffnet und bleibt einen Tag länger als die Messe, bis am Montag, den 23. Juni, geöffnet. 

Die Partner

Über die Fondation Beyeler

Das 1997 eröffnete und in einem idyllischen Park gelegene Museum ist das Werk des Stararchitekten Renzo Piano. Die Fondation Beyeler verdankt ihre besondere Anziehungskraft ihrer Kombination aus einer Sammlung von Weltrang, die 250 Meisterwerke moderner, zeitgenössischer und ethnografischer Kunst umfasst, faszinierender Architektur, einer wunderschönen natürlichen Umgebung und temporären Ausstellungen zu moderner und zeitgenössischer Kunst, die höchsten internationalen Standards gerecht werden. Laufende und  bevorstehende Ausstellungen und Kooperationen: Odilon Redon, Daros Latinamerica Collection, Gerhard Richter, 14 Rooms, Alexander Calder, Gustave Courbet, Peter Doig.

Über Art Basel

Art Basel veranstaltet die weltweit wichtigsten Kunstmessen für moderne und zeitgenössische Kunst in Basel, Miami Beach und Hongkong. Jede Messe ist einzigartig und wird beeinflusst durch den Veranstaltungsort und die Region, in der sie stattfindet, was sich sowohl in der Auswahl der teilnehmenden Galerien und repräsentierten Kunstwerke als auch im Rahmenprogramm zeigt, das für jede Ausgabe in Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen konzipiert wird. Neben ehrgeizigen Messeständen weltweit führender Galerien beleuchten die einzigartigen Messesektoren der Art Basel die jüngsten Entwicklungen in den bildenden Künsten. Art Basel bietet Besuchern neue Ideen, neue Impulse und neue Kontakte in der Kunstwelt. Der Lead Partner von Art Basel ist UBS.

Über das Theater Basel

Das Theater Basel ist das grösste Mehrzwecktheater der Schweiz. Es liegt in der Metropolitanregion des Dreiländerecks und bietet ein breites und anspruchsvolles Programm aus Oper, Theater und Ballett sowie Produktionen für Kinder und Jugendliche. Im Bereich Schauspiel und Musiktheater beabsichtigt das Theater Basel, fortan klassische und traditionelle Werke zu fördern, wie es bislang zeitgenössische Stücke und moderne Opern und Musicals einschliesslich Weltpremieren und deutsche und Schweizer Uraufführungen gefördert hat, um eine grosse und aufregende Repertoire-Bandbreite anzubieten. Das Theater Basel bietet eine Plattform für experimentelle Projekte und möchte junge Talente bestärken. Es steht für ein Theater mit einer lokalen Basis und weitreichenden Verbindungen – spritzig, spannend, traditionell und innovativ.


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