13.06.2015 08:00 An Land gehen

Ausstellung in Wolfsburg: Scendere a terra - abstrakte, gestisch-expressive Malerei

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"An Land gehen", so bezeichnet Carsten Fock seine erste Einzelausstellung in einem Museum; © Carsten Fock, Städtische Galerie Wolfsburg, Foto: Janina Snatzke

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Von: GFDK - Städtische Galerie Wolfsburg

Carsten Focks (*1968) zentrales Medium ist die Malerei, deren technische Möglichkeiten er immer wieder neu auslotet.

Ausstellung in Wolfsburg

Er scheut dabei nicht das Experiment, wobei die Grenzen zwischen abstrakter, gestisch-expressiver Malerei und Figuration in der Schwebe bleiben. Stets sind seine Arbeiten mit inhaltlichen und selbstreflexiven Bezügen aufgeladen und stellen Fragen oder werfen Probleme auf. Für die Räume der Städtischen Galerie Wolfsburg hat Carsten Fock vor Ort eine Rauminstallation entwickelt, deren visuelles Wechselspiel zwischen Ausstellungsobjekt und Ausstellungsarchitektur die gewohnten Sehweisen irritiert.

"An Land gehen", so bezeichnet Carsten Fock seine erste Einzelausstellung in einem Museum und hat vor Ort eine Installation entwickelt, die die Räume der Städtischen Galerie Wolfsburg in ein visuelles Wechselspiel zwischen Ausstellungsobjekt und Ausstellungsarchitektur verwandelt. In seinen Installationen hinterfragt und erweitert er klassische Formen der Präsentation, bezieht die Betrachtenden in seine Farb-Raum-Komposition ein und provoziert damit die Irritation gewohnter Sehweisen.

Freunde der Kunst

Dabei verbergen sich hinter der Erscheinung von Spontanität und Gestus durchdachte Komposition und ein organisierter Prozess. Der Künstler überlässt nichts dem Zufall und der Arbeitsfluss endet schließlich in einer Bildarchitektur, die durch serielles Arbeiten wieder aufgebrochen wird. Darüber hinaus entwickelt Carsten Fock eine eigenwillige Bildsprache, indem er Slogans, Zitate, Songzeilen und Symbole mit Themen aus der Popkultur, Werbung, Kunst, Mode, Militär und Politik verbindet.

Carsten Fock studierte an der Kunsthochschule Kassel und der Städelschule Frankfurt a.M. bei Georg Herold und Per Kirkeby.

Staedtische.Galerie@Stadt.Wolfsburg.de