30.06.2013 08:00 19. Juli - 6. Oktober 2013

Ausstellung in Neuss: Manfred Kuttner - Werkschau - verband in seinen Bildern die Ästhetik der Pop-Art mit ungegenständlicher Malerei

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Leider beendete Manfred Kuttner seine Künstlerkarriere, bevor sie wirklich beginnen konnte: 1967 zog er sich aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Kunstbetrieb zurück; Bild 1: Nachlass Manfred Kuttner

Manfred Kuttner - Werkschau neuss mk gewinde

Bild 2: Hall Collection, Courtesy Johann König, Berlin und Nachlass Manfred Kuttner

Langen Foundation zeigt werke von Manfred Kuttner mk pair-impair

Bild 3: Privatsammlung London, Courtesy Johann König, Berlin und Nachlass Manfred Kuttner

Von: GFDK - Langen Foundation - 3 Bilder

Manfred Kuttner (1937-2007) betrat die Bühne der Kunstszene gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden Gerhard Richter, Konrad Lueg und Sigmar Polke. Zusammen organisierten die vier 1963 in Düsseldorf eine Ausstellung, mit der sie ihre radikale Ablehnung aller etablierten Kunstrichtungen demonstrieren und sich zugleich in der Szene positionieren wollten. Manfred Kuttner, der 1961 von Dresden an die Düsseldorfer Kunstakademie gewechselt war, steuerte abstrakte Rasterbilder und bemalte Objekte bei.

Ausstellung in Neuss

Für beides verwendete er neu entwickelte fluoreszierende Plaka-Farben in Neontönen, die eigentlich nur in der Werbegrafik genutzt wurden. So verband er in seinen Bildern die Ästhetik der Pop-Art mit ungegenständlicher Malerei. Leider beendete Manfred Kuttner seine Künstlerkarriere, bevor sie wirklich beginnen konnte: 1967 zog er sich aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Kunstbetrieb zurück.

Bildende Kunst

Nach über 45 Jahren gibt die von der Langen Foundation gemeinsam mit der Villa Merkel erarbeitete Schau nun einen ersten institutionellen Überblick über dieses früh beendete Œuvre. Neben Gemälden und Zeichnungen werden auch Objekte, Fotografien und ein Film gezeigt. Anlässlich der Ausstellung erscheint die erste Monografie über Manfred Kuttner.

Freunde der Kunst

hoernemann@langenfoundation.de