17.04.2013 08:00 Eröffnung: Freitag, 19. April 2013, 19 Uhr

Ausstellung in München: Experimente mit bewegten Bildern - Rebecca Warren präsentiert "the living" vom 19.4 bis zum 16.6.2013 im Kunstverein München

Ausstellung in München: Rebecca Warren - Save the Date vom 19.4 bis zum 16.6.2013 im Kunstverein München

© Rebecca Warren, Courtesy of Maureen Paley, London

Von: GFDK - Kunstverein München - 7 Bilder

In den Monaten April bis Juni 2013 findet in Deutschland die erste institutionelle Ausstellung der britischen Künstlerin Rebecca Warren im Kunstverein München statt. Für diese Gelegenheit erschafft die Künstlerin für den Kunstverein neue Objekte, die neue Medien mit einschließen.

Nach Ausstellungen in renommierten Institutionen wie The Renaissance Society (2010), der Serpentine Gallery (2009) und der Kunsthalle Zürich (2004) präsentiert die für den Turner - Price nominierte Künstlerin einen eigens für den Kunstverein München entwickelten Werkkomplex ihrer Skulpturen.

Neben Arbeiten in Bronze, Ton und Mixed Media – Materialien, mit denen die Künstlerin schon länger arbeitet – zeigt die Ausstellung auch ihre neuesten Experimente mit bewegten Bildern. Ein wesentliches Merkmal ihrer Arbeitsweise besteht in der individuellen Anordnung der Werke, die es ermöglicht, dass deren Materialeigenschaften aufeinander reagieren und sich in Verbindung mit dem spezifischen Umfeld aufeinander beziehen. Warren verwandelt eigene Vorstellungen von Authentizität und Wirkungsmöglichkeit in räumliche Assemblagen und öffentliche Wahrnehmungsräume. In vielen Fällen bedient sie sich dabei eines skulpturalen Abgussverfahrens, durch das Originale und Kopien, Referenzen und Appropriiertes vertauscht werden können.

Sieben große, jeweils individuell bemalte Bronzearbeiten werden innerhalb der Galerieräume des Kunstvereins München in einer Reihe so auf gestellt, dass bestimmte gemeinsame formale Eigenschaften in der Ausstellung aufgesplittert und zugleich vervielfältigt werden.

In ihrer neuen Filmarbeit fließen bewegte Bilder in ihre skulpturale Sprache ein. Mithilfe einiger weniger Elemente – einem Projektor, Sockeln, einem Brett und einem Spiegel – setzt sie ein elegantes System in Gang, in dem Bilder gestreut, reflektiert, neu ausgerichtet und aufgebrochen werden.

 

Kontakt

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