18.01.2013 08:02 Eröffnung: 18. Januar 2013, 19 Uhr

Ausstellung in München: All You Need Is Data - The DLD Conference 2012 REDUX vom 19.1. bis zum 10.3. 2013 im Kunstverein München

in München: All You Need Is Data - The DLD Conference 2012 REDUX  vom 19.1. bis zum 10.3. 2013 im Kunstverein München

(c) Kunstverein München

Von: GFDK - Kunstverein München

Mit der Ausstellung All You Need Is Data – The DLD 2012 Conference REDUX des in Berlin lebenden Künstlers Simon Denny (geb. 1982 in Auckland, Neuseeland) startet der Kunstverein München vom 19. Januar – 10. März 2013 sein Programm für das neue Jahr 2013.

Simon Denny entwickelte für die Ausstellung im Kunstverein München eine große raumgreifende Installation, mit der er die jüngste Vergangenheit und somit die schnell-veränderbare High-Tech-Entwicklung der digitalen Welt aufzeigen möchte. Der Künstler stellt sich der komplexen Herausforderung, die Materialisierung sowie die Vermarktungsprozesse innerhalb der digitalen Wirtschaft am Beispiel der in München stattfindenden Konferenz „Digital Life Design“ (DLD) – eine für den Erfahrungsaustausch über Zukunftsvisionen hochkarätig besetzte Plattform – zu untersuchen.

Denny konzentriert sich bei seiner Recherche ausschließlich auf die DLD-Konferenz 2012, die den Titel All You Need Is ... DATA? trug. Der Künstler begann mit einer intensiven Recherche in den digitalisierten Archiven des DLD 2012. Bestandteile jeder einzelnen Präsentation und Podiumsdiskussion, die innerhalb der zweieinhalbtägigen Konferenz stattgefunden hatten, unterzog er dabei einer Analyse und Umformulierung.

Durch das Format einer physischen Zeitleiste gibt Denny den gesamten Inhalt der Konferenz von Anfang bis Ende wieder. Er verwendet die Zeitachse als konzeptionellen Faden seiner Installation, die aus Fanartikeln, Werbebannern und grafischen Animationen aus Videodokumentationen besteht. Damit verwandelt sich das digitale Format in eine körperlich spürbare Wahrnehmung. Hauptbestandteil der Ausstellung sind 89 Leinwände, auf die der Ablauf der gesamten Konferenz – einschließlich der zahlreichen Pausen zwischen den Diskussionen – gedruckt wurde. Außerdem benützt er für die Ausstellung ein Format, das stark dem der Websites sozialer Medien – wie Facebook oder Twitter – gleicht.

Darauf werden alle Einträge gespeichert und mit Uhrzeit versehen entlang einer Zeitachse veröffentlicht. In dieser Hinsicht stellt All You Need Is Data – The DLD 2012 Conference REDUX ein Format der vorbestimmten Zukunft aus der Perspektive der digitalen Ökonomie dar. Der Begriff REDUX am Ende des Ausstellungstitels legt nahe, dass es um ein Wiederaufsuchen vormaliger Voraussagen über die Zukunft geht. Zugleich spielt der Begriff aber auch auf den „Director’s Cut“ im Film oder die Wiederaufnahme als künstlerisches Prinzip im Rahmen der Appropriation-Strategien an.

Denny gehört zu einer engagierten Generation von Nachwuchskünstlern, die Vorteile, die das digitale Zeitalter für die Öffentlichkeit und die Technologie mit sich bringt, untersuchen, ohne dabei dessen materielle „Fußspuren“ aus den Augen zu verlieren. Dennys Arbeiten, Installationen und Ausstellungen zeigen im weitesten Sinne das Porträt einer „Jagd“ in der Datenwelt, die von sozialen Medien über die formale Assemblage von Produktdesign bis hin zu dezidierten Forschungen innerhalb der Mediengeschichte reicht. So zeichnete Denny das Spiegelbild einer Ära des technologischen Fortschritts, indem er beispielsweise die materielle Entwicklung des Fernsehens und die bedrohte Existenz eines nicht-kommerziellen TV-Senders aus Neuseeland, der Heimat des Künstlers, thematisierte.

Seine Arbeiten verdeutlichen das Voranschreiten der Zeit und weisen einerseits in die Zukunft (die digitale Welt) und andererseits in die Vergangenheit (die analoge Welt). Gleichwohl entfernen sich diese beiden Positionen in Dennys Werk nicht voneinander, sondern werden miteinander verwoben. Damit erschafft er eine Schnittstelle, innerhalb derer Aspekte wie Wert, Geschmack und Produktionsfragen auf den Prüfstand gestellt werden. Die Ausstellung eröffnet zeitgleich mit der diesjährigen DLD-Konferenz im Januar 2013, sodass hier zwei unterschiedliche Formen von Zukunftsszenarien einander gegenübergestellt werden.

Mit der Ausstellung All You Need Is Data – The DLD 2012 Conference REDUX des in Berlin lebenden Künstlers Simon Denny (geb. 1982 in Auckland, Neuseeland) startet der Kunstverein München vom 19. Januar – 10. März 2013 sein Programm für das neue Jahr 2013. Simon Denny entwickelte für die Ausstellung im Kunstverein München eine große raumgreifende Installation, mit der er die jüngste Vergangenheit und somit die schnell-veränderbare High-Tech-Entwicklung der digitalen Welt aufzeigen möchte.

Der Künstler stellt sich der komplexen Herausforderung, die Materialisierung sowie die Vermarktungsprozesse innerhalb der digitalen Wirtschaft am Beispiel der in München stattfindenden Konferenz„Digital Life Design“ (DLD) – eine für den Erfahrungsaustausch über Zukunftsvisionen hochkarätig besetzte Plattform – zu untersuchen.

Denny konzentriert sich bei seiner Recherche ausschließlich auf die DLD-Konferenz 2012, die den Titel All You Need Is ... DATA? trug. Der Künstler begann mit einer intensiven Recherche in den digitalisierten Archiven des DLD 2012. Bestandteile jeder einzelnen Präsentation und Podiumsdiskussion, die innerhalb der zweieinhalbtägigenKonferenz stattgefunden hatten, unterzog er dabei einer Analyse und Umformulierung. Durch das Format einer physischen Zeitleiste gibt Denny den gesamten Inhalt der Konferenz von Anfang bis Ende wieder.

Er verwendet die Zeitachse als konzeptionellen Faden seiner Installation, die aus Fanartikeln, Werbebannern und grafischen Animationen aus Videodokumentationen besteht. Damit verwandelt sich das digitale Format in eine körperlich spürbare Wahrnehmung. Hauptbestandteil der Ausstellung sind 89 Leinwände, auf die der Ablauf der gesamten Konferenz – einschließlich der zahlreichen Pausen zwischen den Diskussionen – gedruckt wurde. Außerdem benützt er für die Ausstellung ein Format, das stark dem der Websites sozialer Medien – wie Facebook oder Twitter – gleicht.

Darauf werden alle Einträge gespeichert und mit Uhrzeit versehen entlang einer Zeitachse veröffentlicht. In dieser Hinsicht stellt All You Need Is Data – The DLD 2012 Conference REDUX ein Format der vorbestimmten Zukunft aus der Perspektive der digitalen Ökonomie dar. Der Begriff REDUX am Ende des Ausstellungstitels legt nahe, dass es um ein Wiederaufsuchen vormaliger Voraussagen über die Zukunft geht. Zugleich spielt der Begriff aber auch auf den „Director’s Cut“ im Film oder die Wiederaufnahme als künstlerisches Prinzip im Rahmen der Appropriation-Strategien an.

Denny gehört zu einer engagierten Generation von Nachwuchskünstlern, die Vorteile, die das digitale Zeitalter für die Öffentlichkeit und die Technologie mit sich bringt, untersuchen, ohne dabei dessen materielle „Fußspuren“ aus den Augen zu verlieren. Dennys Arbeiten, Installationen und Ausstellungen zeigen im weitesten Sinne das Porträt einer „Jagd“ in der Datenwelt, die von sozialen Medien über die formale Assemblage von Produktdesign bis hin zu dezidierten Forschungen innerhalb der Mediengeschichte reicht.

So zeichnete Denny das Spiegelbild einer Ära des technologischen Fortschritts, indem er beispielsweise die materielle Entwicklung des Fernsehens und die bedrohte Existenz eines nicht-kommerziellen TV-Senders aus Neuseeland, der Heimat des Künstlers, thematisierte. Seine Arbeiten verdeutlichen das Voranschreiten der Zeit und weisen einerseits in die Zukunft (die digitale Welt) und andererseits in die Vergangenheit (die analoge Welt). Gleichwohl entfernen sich diese beiden Positionen in Dennys Werk nicht voneinander, sondern werden miteinander verwoben. Damit erschafft er eine Schnittstelle, innerhalb derer Aspekte wie Wert, Geschmack und Produktionsfragen auf den Prüfstand gestellt werden.

Die Ausstellung eröffnet zeitgleich mit der diesjährigen DLD-Konferenz im Januar 2013, sodass hier zwei unterschiedliche Formen von Zukunftsszenarien einander gegenübergestellt werden.

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