19.11.2014 07:00 Kunsthalle

Ausstellung in Mannheim: Manet Cézanne Van Gogh - aus aller Welt zu Gast

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Die Konzentration auf Spitzenwerke der französischen Malerei ermöglicht den Besuchern eine intensive Begegnung mit dem einzelnen Kunstwerk und seinem Gegenüber; Bild 1: © Foto: National Gallery of Art, Washington

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Bild 2: © Foto: Kunsthalle Mannheim/ Cem Yücetas

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Bild 3: © Foto: Kunsthalle Mannheim/ Cem Yücetas

Von: GFDK - Kunsthalle Mannheim

„Die Kartenspieler“ von Paul Cézanne (1892/95) werden aus London eingeflogen, um in Mannheim ihrem Pendant zu begegnen. „Der tote Torero“ (um 1864), ein Hauptwerk von Édouard Manet, reist aus Washington an.

Ausstellung in Mannheim

Schlüsselwerke aus großartigen Museen in Amerika und Europa treffen auf die Qualitätssammlung französischer Moderne des späten 19. Jahrhunderts der Kunsthalle Mannheim. Im nobel sanierten Jugendstilgebäude beginnt ein Zwiegespräch der Meisterwerke. Erstmals rückt das Mannheimer Museum seinen wertvollsten Kunstschatz in den Fokus und ermöglicht dem Publikum die Begegnung mit seltenen Leihgaben aus aller Welt.

Gastkuratorin Dr. Marie-Amélie zu Salm-Salm stellt den Mannheimer Werken präzise ausgewählte, imposante Pendants aus bedeutenden europäischen und amerikanischen Museen gegenüber und kristallisiert so die bedeutenden künstlerischen Innovationen dieses einzigartigen Aufbruchs in die Moderne heraus – wie den Umgang mit Farbe und Licht, Fragen der Komposition, Auswahl der Motive und den Einsatz neuer Maltechniken.

Schlüsselwerke von Manet, Cézanne und Van Gogh sowie Bilder von Delacroix, Courbet, Corot, Pissarro, Sisley, Monet und Renoir treten in einen faszinierenden Dialog der Stile und Motive. Die Konzentration auf Spitzenwerke der französischen Malerei ermöglicht den Besuchern eine intensive Begegnung mit dem einzelnen Kunstwerk und seinem Gegenüber.

Freunde der Kunst

Im Spiegel des Anderen können die Mannheimer Schlüsselwerke neu wahrgenommen und ins Herz geschlossen werden. Eine Überraschung wartet auf die Besucher am Ende des Parcours: Der Ausblick in die Abstraktion des 20. Jahrhunderts mit zentralen Arbeiten von Piet Mondrian, Ellsworth Kelly und Josef Albers verdeutlicht exemplarisch die Auswirkungen des Impressionismus auf Kunst und Künstler des 20. Jahrhunderts und ihren Umgang mit Form und Farbe. Dr. Marie-Amélie zu Salm-Salm (geb. 1973) studierte in Paris und Heidelberg Kunstgeschichte, Philosophie und Ethnologie und promovierte bei Prof. Serge Lemoine. Sie war als Gastkuratorin im Musée national d'histoire et d'art Luxembourg, im Musée d’Orsay Paris und in der Bundeskunsthalle Bonn.