08.10.2013 08:00 Dreiecksverhältnis

Ausstellung in Magdeburg: Jim Rakete Stand der Dinge - Ausstellung in Kooperation mit den 3. Filmkunsttagen Sachsen-Anhalt und dem Filmmuseum Frankfurt/Main

Jim Rakete Stand der Dinge ausstellung in magdeburg

das gleichberechtigte Dreiecksverhältnis Fotograf – Fotografierter – Betrachter; (c) Jim Rakete/Deutsches Filmmuseum

Portraetreihe Stand der Dinge ausstellung in magdebrugjim rakete ausstellung magdeburg
Von: GFDK - Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

In den Jahren 2009 bis 2011 hat Jim Rakete (geb. 1951 in Berlin) exklusiv Legenden, Macher und Talente des deutschsprachigen Kinos fotografiert. Entstanden ist die Porträtreihe „Stand der Dinge“, die ursprünglich als überschaubare Hall of Fame geplant war, sich dann aber zu einer umfangreichen Schau für die neuen Ausstellungsräume des Deutschen Filmmuseums entwickelte.

Ausstellung in Magdeburg

Alle Porträtierten haben sich mit einem Requisit oder für sie bedeutenden Gegenstand ablichten lassen, mit dem sie eine persönliche Erinnerung ihrer filmischen Laufbahn verbindet. Auch veranschaulicht der Bilderreigen eindrucksvoll die eigentliche Besonderheit von Jim Rakete, nämlich das gleichberechtigte Dreiecksverhältnis Fotograf – Fotografierter – Betrachter: Man muss nicht zu den Prominenten aufschauen, hier begegnet man ihnen auf Augenhöhe.

Freunde der Kunst

Entgegen seiner Gewohnheiten hat Jim Rakete den „Stand der Dinge“ in Farbe fotografiert, was der zentralen Rolle der Objekte geschuldet ist, die als Teil einer filmischen Welt gewollt auf eine andere Ebene verweisen. Im Gegensatz zu seiner vorhergehenden großen Porträtreihe „1/8 sec.“, ist der „Stand der Dinge“ digital fotografiert. Statt nur weniger Plattenaufnahmen, machte der Fotograf diesmal eine Vielzahl von Aufnahmen pro Shooting. Eine völlig andere Herangehensweise, doch ist im Ergebnis auch diesmal Raketes sanfter, klarer Stil deutlich erkennbar.

weitere Informationen: http://deutsches-filminstitut.de

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