11.10.2013 07:00 Wilhelm-Hack-Museum

Ausstellung in Ludwigshafen: hackordnung # 5 - FormFREIheit - mit Formen lassen sich eigenständige künstlerische Welten kreieren

hackordnung - FormFREIheit ausstellung im Wilhelm-Hack-Museum ludwigshafen

Freiheit der Form; © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

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Von: GFDK - Wilhelm-Hack-Museum

Ganz gleich, welchen Gegenstand wir betrachten: Wahrnehmbar wird er immer erst durch seine FORM. Entsprechend scharf trennt die Philosophie zwischen Form und Stoff. Jedem Gegenstand unserer Wahrnehmung und Gedanken liegen Stoffe zugrunde, die jedoch einer charakterisierenden und unterscheidbar machenden Form bedürfen.

Ausstellung in Ludwigshafen

In der bildenden Kunst war die Frage der Form lange Zeit eng an die Darstellung einer bereits existierenden äußeren Realität geknüpft. Zu den Revolutionen in der Kunst des 20. Jahrhunderts gehört die Befreiung der Form aus dieser abbildenden Funktion, etwa im Zuge des Suprematismus von Kasimir Malewitsch. Mit Formen lassen sich seither gänzlich eigenständige künstlerische Welten kreieren. Ab den 1950er Jahren führte die Autonomie der Form zu ihrer radikalen Infragestellung: Nicht die Form, sondern die Formlosigkeit rückte in den Blick.

Freunde der Kunst

Die hackordnung # 5 — die Neupräsentation der Sammlung des Wilhelm-Hack-Museums 2013 - widmet sich den unterschiedlichen Wegen, die die Freiheit der Form eröffnen. Als kabinettstück # 1 zeigen wir das grafi sche Werk des Ludwigshafener Malers und Grafi kers Johann Georg Müller (1913 – 1986) anlässlich seines 100. Geburtstages (kuratiert von Dirk Martin, 05.10.2013 bis 05.01.2014).

hackmuseum@ludwigshafen.de