15.01.2015 09:00 malerei der gegenwart

Ausstellung in Hannover: Jean-Luc Moulène »Documents & Opus (1985-2014)« - bestimmt vom Gespür für Zwischenwelten

ausstellung hannover

Moulènes Blick auf unsere Welt wird gerade in der Rückschau seiner Arbeiten der letzten dreißig Jahre deutlich; Bild 1: Courtesy Galerie Chantal Crousel, Paris

kunstverein hannover

Bild 2: Courtesy Galerie Pietro Sparta, Chagny

Jean-Luc Moulène ausstellung

Bild 3: Courtesy Galerie Greta Meert, Brüssel

Jean-Luc Moulène hannover

Bild 4: Courtesy Galerie Chantal Crousel, Paris

Jean-Luc Moulène werkschau

Bild 5: Centre International du Verre et Arts Plastiques Courtesy Thomas Dane Gallery

Jean-Luc Moulène kuenstler

Bild 6: Courtesy Galerie Chantal Crousel, Paris

Von: GFDK - Kunstverein Hannover

Erstmals bietet eine Ausstellung in Deutschland einen umfassenden Einblick in das vielfältige Œuvre des französischen Künstlers Jean-Luc Moulène (*1955, lebt in Paris).

Ausstellung in Hannover

Seine gesamte künstlerische Arbeit ist bestimmt vom Gespür für Zwischenwelten der sogenannten Alltäglichkeit und ihrer plastischen und philosophischen Bewusstmachung in Form visueller Konzepte.
Nachdem Moulène seit Ende der 1980er Jahre insbesondere mit seinen fotografischen Arbeiten international bekannt wurde, wird in der Auswahl für den Kunstverein Hannover nun das gesamte »Opus« Moulènes gezeigt, in dem sowohl skulpturale, malerische als auch zeichnerische Arbeiten entstanden sind.

Das Thema des Körpers – im Sinne eines Corpus, der als Form je nach Präsentation oder Kontext metaphorische Bedeutung entfaltet, aber auch auratische Momente auslöst – spielt in sämtlichen Arbeiten Moulènes die zentrale Rolle. Er zeigt sowohl menschliche Körper als auch industriell gefertigte Objekte als Ausdruck von Formensprachen, anhand derer sowohl kulturelle wie auch zeitgeschichtliche Codes lesbar werden können.

Freunde der Kunst

Moulènes Blick auf unsere Welt wird gerade in der Rückschau seiner Arbeiten der letzten dreißig Jahre deutlich: als dokumentarische Analyse, die dem Betrachter durch eine gleichzeitig inhärente sinnliche und poetische Ebene die Möglichkeit zum gedanklichen Flanieren anbietet.