08.06.2013 07:00 Kuppelsaal, 16. Juni bis 22. September 2013

Ausstellung in Hamburg: Jean Leppien. Vom Bauhaus zum Mittelmeer - werden ca. vierzig Gemälde aus allen Schaffensperioden des Künstlers gezeigt

ein umfangreiches malerisches Werk

ein umfangreiches malerisches Werk; Jean Leppien, 1968 -09 -049, 1968, Öl auf Leinwand, (Ausschnitt), © Dr. Cantz´sche Druckerei Medien GmbH

Von: GFDK - Hamburger Kunsthalle

1910 in Lüneburg geboren, ging Jean Leppien Ende der zwanziger Jahre ans Dessauer bauhaus, wo er Schüler von Kandinsky und Albers war. Nach einem Zwischenaufenthalt in Berlin emigrierte er auf der Flucht vor den Nationalsozialisten 1933 nach Paris.

Ausstellung in Hamburg

Nach der Besetzung der französischen Hauptstadt floh er nach Südfrankreich, wo er 1944 als Mitglied des französischen Widerstandes zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Seine bis 1945 entstandenen Arbeiten gingen in diesem Zeitraum verloren oder wurden vernichtet. Aufgrund der Ereignisse kehrte Leppien nicht mehr nach Deutschland zurück, sondern lebte und arbeitete fortan in Paris und an der Cote d'Azur.

Bildende Kunst

1946 wandte er sich ganz der Malerei zu. Bis zu seinem Lebensende 1991 entstand ein umfangreiches malerisches Werk, das der abstrakten Malerei seiner Bauhaus-Lehrer ebenso verpflichtet ist, wie es auch die Nachkriegstendenzen der École de Paris mitgeprägt hat.
Die Ausstellung wird im Kuppelsaal des Neubaus ca. vierzig Gemälde aus allen Schaffensperioden des Künstlers zeigen.

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