17.10.2013 09:00 international anerkannter Künstler

Ausstellung in Hamburg: Hieronymus Proske – Werkschau in der Fabrik der Künste

Hieronymus Proske – Werkschau in der fabrik der kuenste hamburg

Einblick in die Arbeiten der letzten 15 Jahre; (c) Hieronymus Proske

Hieronymus Proske – Werkschau ausstellung hamburgHieronymus Proske – Werkschau hamburg
Von: GFDK - Fabrik der Künste

Der international anerkannte Künstler Hieronymus Proske gibt mit einer WERKSCHAU in der „Fabrik der Künste“, Hamburg, einen Einblick in seine Arbeiten der letzten 15 Jahre. Proske lebt im Landkreis Lüchow-Dannenberg und in Hamburg. Sein Atelier befindet sich aber auf dem Land. Proskes künstlerisches Spektrum hat zwei Hauptthemen: die Landschaft und das Portrait.

Unter „Landschaften“ sind durchaus innere und äußere Landschaften zu verstehen. Denn die bloße Abbildung des Gesehenen interessiert Hieronymus Proske nicht. Ihm geht es um das, was sich unter der Oberfläche abspielt. Das, was man unbewusst wahrnimmt oder assoziiert, was – auf die Leinwand gebracht – das Verborgene charakterisiert.

Ausstellung in Hamburg

Hieronymus Proske zeigt Natur in ihrer unendlichen Vielfalt. In seinen Bildern kann Landschaft eine still ruhende Wasserfläche sein, aber auch die Industrielandschaft des Hamburger Hafens. In anderen Motiven nimmt er uns mit in die Erinnerungen der Kindheit, die für jeden auf seine individuelle Weise abrufbar sind.

Das Spektrum seiner Portraits reicht von sensiblen Kinderportraits über Frauenbildnisse bis zu ungewöhnlichen Tierportraits in seltener Erhabenheit. Hieronymus Proske vertraut auf die magischen Möglichkeiten der Malerei: ungewöhnliche Perspektiven, weite Horizonte und ein Quantum Abstraktion. Ebenso verweisen seine Bilder auf die Magie des Lichts. Die Lichtstimmung ist ein zentrales Element in seinen Arbeiten.

Freunde der Kunst

„Betrachtet man die ausgestellten Werke in ihrer künstlerischen Herangehensweise, so erkennt man über die Jahre die Lust des Malers an Veränderung, an Weiterentwicklung des stilistischen, inhaltlichen und malerischen Repertoires“, schreibt der Hamburger Kurator Claus Friede im Text zur Werkschau. „Dass er viele Jahre als Filmemacher gearbeitet hat, prägt auch heute noch seine Wahrnehmung und seine Arbeitsweise: So wie im Film viel zwischen den Schnitten geschieht, was sich nur im Kopf des Zuschauer abspielt, überlassen auch die Bilder des Künstlers einiges der Interpretation des Betrachters. Vielfach bewegen sie sich am Rande der Abstraktion, sind Verweise auf größere Zusammenhänge“. Neben der Malerei, in der das Thema „Zeit“ immer wieder eine große Rolle spielt, zeigt Proske in seiner Werkschau auch filmische Experimente zu diesem Thema.

h.werner@fabrikderkuenste.de