10.08.2013 09:00 Hauptwerke aus den 1960er- und 1970er-Jahren

Ausstellung in Frankfurt: Peter Weibel - Politische Performance - bis zum 24.08.2013 in der Galerie Anita Beckers

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In den 1960er-Jahren entstand durch Weiterentwicklungen der bildenden und darstellenden Künste eine neue Kunstform: die Performance; (c) Peter Weibel und Galerie Anita Beckers

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Von: GFDK - Galerie Anita Beckers

In den 1960er-Jahren entstand durch Weiterentwicklungen der bildenden und darstellenden Künste eine neue Kunstform: die Performance. Die Quellen der Performance waren meistens Malerei, Skulptur, Musik und Tanz. Peter Weibel (*1944 in Odessa) hat ab 1964 einen einflussreichen Sonderweg gebahnt, nämlich 1. Sprache und Medien in Handlungsfelder zu verwandeln und 2. die Partizipation des Publikums zu betonen.

Ausstellung in Frankfurt

Statt der monarchistischen Tradition der Präsenz des Künstlers stellte er als demokratisches Versprechen das Publikum in den Mittelpunkt. Er erkannte das Politische als entscheidendes Handlungsfeld und entwickelte so eine eigene Richtung der politischen Performance, welche den Aktivismus des 21. Jahrhunderts antizipierte.

Bildende Kunst

Die Ausstellung Politische Performance zeigt Hauptwerke aus den 1960er- und 1970er-Jahren sowie ausgewählte neuere Arbeiten des Künstlers. Seine Arbeiten sind immer politisch: Im Hinblick auf die gegenwärtige Diskussionen um Globalisierung, Finanzkrise und Kapitalismus erscheinen viele seiner Werke aus den 1960er- bis 1980er-Jahren fast prophetisch, etwa eine Arbeit aus dem Jahre 1984 mit dem Titel Skulptur im öffentlichen Raum, bei dem ein Spaceshuttle in einen Wolkenkratzer kracht.

Freunde der Kunst

Immer wieder erscheint Feuer als Motiv, das nicht nur auf schon damals empfundene Dringlichkeit der Probleme hindeutet, sondern immer auch im Kontext aktivistischen, revolutionären und terroristischen Handelns auftaucht. Mit der Konvergenz von politischer und künstlerischer Aktion antizipierte Peter Weibel den künstlerischen Aktivismus des 21. Jahrhunderts. Davon zeugen Themenkomplexe zur Rechts- und Sozialstaatlichkeit, zum Terrorismus und zur Revolution.

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