26.06.2015 08:00 40 Arbeiten aus der Sammlung Holz

Ausstellung in Düsseldorf: Japaner in Murano - Kyohei Fujita, Ritsue Mishima, Yoichi Ohira, Yasuhiko Tsuchida

ausstellung duesseldorf

Die etliche hundert Werke umfassende Glassammlung von Lutz Holz ist auf Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts aus Murano spezialisiert; Bild 1: Yasuhiko Tsuchida (geb. 1969), Flaschenvase aus der "Bamboo"-Serie, Murano 1999. H. 29,5 cm. Sammlung Holz

museum kunstpalast

Bild 2: Yoichi Ohira (geb. 1946), Vase „Cristallo Sommerso N. 31 – Scolpito”, Murano 2008. Ausführung Andrea Zilio und Giacomo Barbini. H. 19,3 cm. Sammlung Holz

glas ausstellung duesseldorf

Bild 3: Ritsue Mishima, Drei Vasenobjekte, Murano 2012–2014. H. 46–69 cm. Sammlung Holz

Von: GFDK - Stiftung Museum Kunstpalast

In keinem Land wird Kunsthandwerk so wertgeschätzt wie in Japan – und kein Ort steht so eindrücklich für Glas wie Murano. Die Begegnung dieser beiden Traditionen bringt Spitzenwerke der modernen Glaskunst hervor.

Ausstellung in Düsseldorf

Das Glasmuseum Hentrich im Museum Kunstpalast zeigt vom 8. Mai bis zum 20. September 2015 ca. 40 Arbeiten aus der Sammlung Holz, Berlin. Die meisten dieser Vasen, Schalen, Karaffen und Dosen sind in der Zeit von 1990 bis 2010 entstanden, insgesamt zeigt die Ausstellung ein Spektrum von den 1970er-Jahren bis heute.

Die etliche hundert Werke umfassende Glassammlung von Lutz Holz ist auf Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts aus Murano spezialisiert, der Glasmacherinsel in der venezianischen Lagune. In etwa zeitgleich mit der Düsseldorfer Ausstellung werden andere Highlights der Sammlung im Museum Bellerive in Zürich ausgestellt. Die Düsseldorfer Ausstellung beleuchtet ein Spezialthema innerhalb dieser Sammlung, das dem Sammler besonders am Herzen liegt: Die kraftvollen und frischen künstlerischen Visionen japanischer Künstler, die von venezianischen „maestri“, den Glasmachermeistern mit ihren überragenden kunsthandwerklichen Fähigkeiten tatsächlich in greifbare Objekte umgesetzt werden können. „Proviamo“ – wir probieren’s, äußern die wortkargen Maestri lakonisch, bevor sie sich wieder an ein scheinbar unmögliches Projekt begeben.

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