01.08.2013 08:00 Museum Ostwall Ebene U4

Ausstellung in Dortmund: Der zweite Blick. Sammlung in Bewegung bis zum 18.08.2013 im Museum Ostwall

ausstellung dortmund - Ernst Ludwig Kircher

Die Dauerausstellung wird unter dem Motto „Sammlung in Bewegung“ regelmäßig verändert. Die Gegenüberstellung bekannter Werke mit alten und neuen Arbeiten laden derzeit dazu ein, bei einem „zweiten Blick“ Neues zu entdecken; Bild 1: Foto: Jürgen Spiler, Dortmund

ausstellung dortmunder u - Nam June Paik

Bild 2: © Nam June Paik Estate, Foto: Jürgen Spiler, Dortmund

der zweite blick - Nam June Paik

Bild 3: © Nam June Paik Estate, Foto: Jürgen Spiler, Dortmund

Von: GFDK - DORTMUNDER U - 3 Bilder

Die Dauerausstellung des MO wird unter dem Motto „Sammlung in Bewegung“ regelmäßig verändert. Die Gegenüberstellung bekannter Werke mit alten und neuen Arbeiten aus den Depots laden derzeit dazu ein, bei einem „zweiten Blick“ Neues zu entdecken.

Ausstellung in Dortmund

Im Zentrum der Dauerausstellung stehen die Werke des Fluxus, jener Kunst-Bewegung, die in den 1960er Jahren Kunst und Alltag zu verbinden suchte. Zusammen mit Multiples aus jener Zeit sowie größeren Werkkomplexen von Wolf Vostell, Dieter Roth und Joseph Beuys bilden sie den inhaltlichen Schwerpunkt des MO.

Bildende Kunst

Ein Bereich der Klassischen Moderne ist dem Thema „Menschenbilder“ gewidmet. So suchen im „Großen Zoologischen Garten“ August Mackes Stadtbewohner nach Harmonie mit dem Tier, während Otto Muellers „Badende im Teich“ ganz in der Natur aufgehen; ein schüchterner „Knabenakt“ Carl Hofers tritt in Dialog mit der stolzen Darstellung der nackten „Tänzerin Sent M’Ahesa“ Bernhard Hoetgers. Die informelle Malerei ist mit Werken von Winfred Gaul, Bernard Schultze, Peter Brüning und Gerhard Hoehme vertreten. Sie werden - als zweiter Strang der deutschen Nachkriegskunst - den abstrakten Werken von Ernst Wilhelm Nay, Fritz Winter und Fritz Wotruba gegenüber gestellt.

Freunde der Kunst

Die zeitgenössische Kunst ist unter anderem durch Werke von Anna und Bernhard Blume, Freya Hattenberger und Mark Dion vertreten. Gemälde Phil Sims’ geben einen Einblick in die aktuelle Farbmalerei. Die Klanginstallation „Private Cloud“ der Künstlerin Christina Kubisch lässt hingegen an verschiedenen Orten der Welt aufgenommene Datenströme mit Hilfe von Induktionskopfhörern hörbar werden. Zwei biomorphe Polyesterskulpturen Thomas Rentmeisters stehen in spannendem Kontrast zu geflochtenen Kreaturen Susanne Thiemanns.

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