02.07.2014 07:00 zum 44. Mal

Ausstellung in Bremen: Der Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen

ausstellung kunsthalle bremen

Bereits zum 44. Mal wird 2014 der mit 30.000 Euro dotierte Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen verliehen, einer der bedeutendsten Preise für junge Kunst in Deutschland; obere Reihe von links nach rechts:

Von: GFDK - Kunsthalle Bremen

Der Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen zählt zu den anerkanntesten und am höchsten dotiertesten Auszeichnungen, die im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Deutschland vergeben werden. Mit 30.000 Euro dotiert, findet der Wettbewerb 2014 zum 44. Mal statt und feiert in diesem Jahr sein sechzigjähriges Jubiläum.

Ausstellung in Bremen

Getragen wird der Kunstpreis seit 1985 vom Stifterkreis des Kunstvereins in Bremen. Dieser ermöglicht zudem den Ankauf eines Werks des jeweiligen Preisträgers. So konnte die Sammlung der Kunsthalle Bremen unter anderem um Arbeiten von Martin Honert, Ólafur Elíasson, Wolfgang Tillmans, Tino Sehgal, Ulla von Brandenburg und Thea Djordjadze erweitert werden. Im Zweijahresrhythmus nominieren zehn angesehene Kuratoren unabhängig voneinander je einen Künstler oder eine Künstlerin aus dem deutschsprachigen Raum vor.

Die diesjährige Wettbewerbsausstellung wird vom 19. Juli bis 5. Oktober 2014 in der Kunsthalle Bremen präsentiert. Im Laufe der Ausstellung ermittelt eine hochrangige fünfköpfige Jury den Preisträger. Die Preisverleihung findet am 21. September 2014 in der Kunsthalle Bremen statt. In der Vergangenheit waren unter den Preisträgern und den vorgeschlagenen Künstlern zahlreiche Namen, die in den folgenden Jahren in der internationalen Kunstszene große Aufmerksamkeit erhielten. Dazu gehören zum Beispiel Wolfgang Tillmans und Tomma Abts, die später mit dem Turnerpreis ausgezeichnet wurden sowie Dirk Skreber, der den Preis für Junge Kunst der Nationalgalerie Berlin erhielt.

In diesem Jahr sind die folgenden zehn Künstlerinnen und Künstler für den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2014 nominiert:

Freunde der Kunst

Nina Beier (geboren 1975 in Aarhus, Dänemark, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Bettina Steinbrügge, Kunstverein Hamburg

Dirk Bell (geboren 1969 in München, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Pinakothek der Moderne, München

Natalie Czech (geboren 1976 in Neuss, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Susanne Titz, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Loretta Fahrenholz (geboren 1981 in Starnberg, lebt in Berlin und New York, USA)
vorgeschlagen von Ellen Blumenstein, KW Institute for Contemporary Art, Berlin

Max Frisinger (geboren 1980 in Bremen, lebt in Berlin)
vorgeschlagen vom Stifterkreis des Kunstpreises der Böttcherstraße, Bremen

Sven Johne (geboren 1976 in Bergen auf Rügen, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Prof. Dr. Christoph Grunenberg, Kunsthalle Bremen

Susanne Kriemann (geboren 1972 in Erlangen, lebt in Berlin)
vorgeschlagen von Dr. Eva Schmidt, Museum für Gegenwartskunst, Siegen

Riccardo Paratore (geboren 1990 in Eutin, lebt in Frankfurt)
vorgeschlagen von Hans-Ulrich Obrist, Serpentine Gallery, London

Pamela Rosenkranz (geboren 1979 in Sils Maria, Schweiz, lebt in Zürich, Schweiz)
vorgeschlagen von Susanne Pfeffer, Fridericianum, Kassel

Markus Schinwald (geboren 1973 in Salzburg, Österreich, lebt in Wien, Österreich und Los Angeles, USA)
vorgeschlagen von Mario Codognato, 21er Haus, Museum für zeitgenössische Kunst, Wien

Mitglieder der Jury sind unter anderem:
Dr. Marion Ackermann (geboren 1965 in Göttingen), seit 2009 Künstlerische Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, zuvor Direktorin des Kunstmuseum Stuttgart.
Dr. Ulrike Groos (geboren 1963 in Schlüchtern), seit 2010 Direktorin des Kunstmuseum Stuttgart, zudem Mitglied der Villa Massimo-Jury für Bildende Kunst und seit 2009 in der Ankaufskommission des Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz.
Adam Szymczyk (geboren 1970 in Piotrków Trybunalski), seit 2003 Direktor der Kunsthalle Basel und künstlerischer Leiter der documenta 14, die 2017 stattfinden wird.

19. Juli bis 5. Oktober 2014

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