17.03.2014 09:00 Künstler, Theoretiker und Lehrer

Ausstellung in Bonn: Kasimir Malewitsch und die russische Avantgarde in der Bundeskunsthalle

ausstellung bonn

Gehört zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts; Bild 1: Courtesy Schroder Trust SA

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Bild 2: Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau

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Bild 3: Nischnyj Nowgorod Staatliches Kunstmuseum

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Bild 4: Russisches Staatliches Archiv für Literatur und Kunst, Moskau

Von: GFDK - Bundeskunsthalle

Kasimir Malewitsch (1878–1935) gehört zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der Künstler, Theoretiker und Lehrer ist im Westen vor allem als Begründer des Suprematismus – der reinen gegenstandslosen Kunst – bekannt.

Ausstellung in Bonn

Doch sein künstlerisches Gesamtwerk wurzelt im Spannungsfeld zwischen den beiden Polen Abstraktion und Figuration, zwischen einer universalen Idee vom Mensch-Sein und dem erklärten Willen, mit künstlerischen Mitteln eine neue Welt zu gestalten. Die Ausstellung präsentiert mit über 300 Werken aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur die zentralen Schaffensphasen Malewitschs von den symbolistischen Anfängen über die frühen abstrakten Bildfindungen bis zu den figürlichen Darstellungen der späteren Jahre.

Freunde der Kunst

An der Ausstellung sind zahlreiche internationale Leihgeber beteiligt. Erstmalig werden umfangreiche Werkgruppen aus den Sammlungen von Nikolay Khardziev (heute Khardziev-Chaga Cultural Foundation/Stedelijk Museum Amsterdam) und George Costakis (heute im State Museum of Contemporary Art Thessaloniki) dem Publikum vorgestellt.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Stedelijk Museum Amsterdam und mit der Tate Modern, London

8. März bis 22. Juni 2014

dreiner@bundeskunsthalle.de