20.03.2012 07:26 Darstellung mythologischer Fabelwesen und Göttern

Ausstellung in Bern: Ausstellungseröffnung Unheimlich. Hexen, Geister und Dämonen bei Paul Klee bis 20.5.2012

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Von: Maria-Teresa Cano - 3 Bilder

Unheimliches und geheimnisvolle Phänomene tauchen in Paul Klees Bildern immer wieder auf.
Neben der Darstellung mythologischer Fabelwesen und Göttern schuf Klee mehrere Werke mit Wind-, Feuer-, Wasser- und Erdgeistern. Die Mittler zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt treten gelegentlich auch in der Gestalt von Kobolden, Hexen und Dämonen auf.
Klee schöpfte seine Figuren aus den Geschichten der antiken Mythologie und der Sagen- und Märchenwelt, stellte sie aber als schelmische, unfolgsame, vergnügliche Wesen in Menschengestalt dar.
Viele der vorgefundenen Wesen gestaltete er in fantastischer Metamorphose zu eigenen Kreaturen um. Ebenso spöttisch war sein Umgang mit spiritistischen oder okkulten Erscheinungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in München Hochkonjunktur hatten. Die Stadt war nicht nur Mittelpunkt der
deutschen Okkultismusforschung, sondern ebenfalls Wohnort von Rudolf Steiner, der in zahlreichen Vorträgen die theosophische Lehre verbreitete und damit viele Künstler der Moderne beeinflusste. Klee distanzierte sich dagegen von der Theosophie. Seine Haltung gegenüber institutioneller Religion war
ebenso von Skepsis und Distanz geprägt. Hingegen setzte er sich, auch angesichts seiner schweren Krankheit mit dem Tod und dem Jenseits intensiv auseinander.


Die Ausstellung wurde von Fabienne Eggelhöfer kuratiert und umfasst ca. 180 Gemälde und Arbeiten auf Papier von Paul Klee.



Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Maria-Teresa Cano, Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung, mariateresa.cano@zpk.org,
Tel. +41 (0)31 359 01 01

 

Bildlegende:

1) Paul Klee
Fama, 1939, 502
Ölfarbe auf Leinwand; originale Rahmenleisten
90 x 120 cm
Zentrum Paul Klee, Bern

 

2) Paul Klee
Götzin, 1939, 901
Aquarell, Tempera und Kreide auf Papier auf Karton
32,7 x 21 cm
Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Livia Klee

 

3) Paul Klee
Pomona, über-reif, 1938, 134
Ölfarbe auf Papier auf Jute; originale Rahmenleisten
68 x 52 cm
Zentrum Paul Klee, Bern

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