16.03.2014 09:00 Sammlung Scharf-Gerstenberg

Ausstellung in Berlin: Les Klee du paradis – Paul Klee in den Sammlungen der Nationalgalerie

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Die Idee, eine Ausstellung mit dem Titel "Les Klee du paradis" zu zeigen, geht auf den Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen zurück; Bild 1: © bpk / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Sammlung Scharf-Gerstenberg/Roman März

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Bild 2/3: © Foto: bpk / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Museum Berggruen / Jens Ziehe

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Von: GFDK - Staatliche Museen zu Berlin

Die Idee, eine Ausstellung mit dem Titel "Les Klee du paradis" zu zeigen, geht auf den Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen (1914-2007) zurück. Tatsächlich gehörte Paul Klee zu seinen Lieblingskünstlern. Neben Pablo Picasso, Henri Matisse und Alberto Giacometti zählt er mit rund 70 Werken zu den Protagonisten des Museum Bergruen.

Ausstellung in Berlin

Weniger bekannt ist, dass auch Dieter Scharf (1926-2001) den Künstler schätzte und seine Werke erwarb. So umfasst die von ihm aufgebaute "Sammlung Scharf-Gerstenberg" heute über 30 Werke Paul Klees, die sich auf interessante Weise mit den von Berggruen gesammelten Werken ergänzen: Erwarb Heinz Berggruen vor allem Werke aus der Zeit, in der Paul Klee am Bauhaus von Weimar und Dessau unterrichtete, interessierte sich Dieter Scharf besonders für die frühen, im Symbolismus verwurzelten Werke sowie für das Spätwerk von Klee.

Freunde der Kunst

Ergänzt durch weitere Werke Paul Klees aus der Nationalgalerie, ist die Zusammenführung dieser bedeutenden Sammlungskomplexe nun in der Sammlung Scharf-Gerstenberg gegenüber dem Museum Berggruen zu sehen.

"Les Klee du paradis" bedeutet "Die Klees aus dem Paradies". Zugleich klingt "Klee" wie das französische Wort für "Schlüssel" (clés). So sind in dieser Hommage an Heinz Berggruen, der vor 100 Jahren am 6. Januar 1914 in Berlin geboren wurde, auch "die Schlüssel zum Paradies" zu finden.

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