30.07.2012 06:59 Grenze als gesellschaftliches Phänomen

Ausstellung in Berlin: Grenzkonflikte von der Künstlerin Mariel Poppe noch bis 11.8. 2012

(c) Mariel Poppe

Von: Mariel Poppe - 4 Bilder

Die Auseinandersetzung mit der Grenze als gesellschaftliches Phänomen steht bei Mariel Poppe im Zentrum der Arbeit. Ob es sich um architektonische Versatzstücke in Form von Raumteilern mit  ornamentalen Lochmustern handelt oder um die Darstellungen von Ringenden, immer geht es um die Grenze. Mal wird sie ausdrücklich als Bauwerk in Pappe, Holz- oder Trockenbauplatten materialisiert und bezeichnet somit eine künstliche Setzung. Mal sind es kämpfende Kreaturen, die um imaginäre Grenzen tanzend ringen.

Mariel Poppe zeigt in ihrer Ausstellung Grenzkonflikte eine neue Serie von Zeichnungen mit dem Titel „Struggle“ sowie Objekte aus der Serie „Mauerstücke“. Die Zeichnungen zeigen Freestyle-Ringer, die im Gerangel ineinander verstrickt und miteinander verknotet sind. Sie sind in der Auseinandersetzung zugleich auch sehr intime Partner. In der Symmetrie der Kämpfenden  geht es um ein Kräfte messen auf Augenhöhe, Körper werden die zu Ornamenten. Wie ein Kompass weisen die Objekte aus Miniatur-Ziegelsteinen in alle Himmelsrichtungen für möglichen Grenzziehungen.


Grenzkonflikte am Freitag, den 20. Juli um 19.00 Uhr
bei Scotty Enterprises, Oranienstr. 46, 10969 Berlin



Mariel Poppe | Bildende Künstlerin | Atelier im Milchhof | Schwedter Str. 232 | 10435 Berlin-Prenzlauer Berg
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