17.01.2012 07:02 Corinth – Liebermann – Slevogt

Ausstellung in Aschaffenburg: Reiselust und Sinnesfreude bis 9. April 2012

(c) Städel Museum, Frankfurt am Main

Von: Kunsthalle Jesuitenkirche

Als „Dreigestirn des deutschen Impressionismus“ sind Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt in die Kunstgeschichte eingegangen.
Die drei Maler waren die treibenden Kräfte der Berliner Secession und revolutionierten die Kunst zur Zeit des Kaiserreiches. Ausgehend von der neuesten französischen Malerei fanden sie zu einer Freiheit des Pinselstrichs und atmosphärischen Lichtwirkungen, die kennzeichnend für den Impressionismus sind.

Dabei entwickelte jeder der drei einen ganz persönlichen Stil: Max Liebermanns (1847–1935) lichtdurchflutete Landschaften und prägnante Menschendarstellungen sind von seinen Reisen nach Holland geprägt. Der mehr als zehn Jahre jüngere Lovis Corinth (1858–1925) zeigte sich noch ungebändigter: Sein äußerst pastoser Farbauftrag und der expressive Pinselstrich lassen in seinen Akten, Stillleben und Landschaftsbildern die berstende Energie des Malprozesses spüren.

Max Slevogt (1868–1932) wandte sich neben seinem Interesse für das Theater- und Musikgeschehen seiner Zeit besonders der Landschaft zu, die er in flüchtigen, atmosphärischen Darstellungen festhielt. Alle drei Künstler waren nicht nur von ihren Reisen und Landaufenthalten, sondern auch von dem pulsierenden Berliner Leben maßgeblich geprägt.

Etwa 100 Werke der bahnbrechenden Maler aus
25 deutschen Museen und Privatsammlungen sind in der Kunsthalle Jesuitenkirche versammelt und bieten einen einmaligen Einblick in das Schaffen der drei bedeutendsten deutschen Impressionisten.

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