27.02.2013 08:00 bis zum 3. März 2013

Ausstellung in Aschaffenburg: Phantastische Welten - Vom Surrealismus zum Neosymbolismus

Abb.: Edi Brancolini, Simbiosi, 2009, Öl auf Hartfaserplatte, 90 x 70 cm © Edi Brancolini

Von: GFDK - Kunsthalle Jesuitenkirche

André Breton, der Gründer des Surrealismus, beschwor 1924 die „Allmacht des Traumes“ und die Freisetzung des Unterbewusstseins als wegweisend für eine neue Kunst. Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Axel Hinrich Murken zeigt, dass Künstler dreier Generationen sich seitdem immer wieder mit dem Imaginären und Surrealen beschäftigen und mit traumhaften Bildwelten an tiefer liegende Bewusstseinsschichten des Menschen appellieren.

Irreale Bildräume, fragmentierte Körper, aberwitzige Visionen von fliegenden Tieren und halb menschlichen Mischwesen beherrschen die phantastische Malerei des 20. Jahrhunderts und damit auch die Bildwelt der in der Ausstellung zusammengeführten neun Maler. In unterschiedlichen stilistischen Ausprägungen – altmeisterlich oder expressiv, neusachlich oder poppig – wecken die Bilder von Künstlern wie Roland Delcol, Georges Spiro oder Uwe Lausen die Sehnsüchte und Träume des Betrachters und verführen ihn in phantastische Welten jenseits des Alltags.

Gezeigt werden Bilder der neun Maler:

Edgar Ende (1901-1965)
Georges Spiro (1909-1984)
Karl Heidelbach (1923-1993)
Uwe Lausen (1941-1970)
Roland Delcol (*1942)
Edi Brancolini (*1946)
Peter Bömmels (*1951)
Christine Weber (*1963)
Frank Jakob Esser (*1970)

Kontakt

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