08.04.2014 09:52 Die fragwürdigen Neben - Einnahmen der Richter!

Wieviel kostet ein Urteil in Deutschland? Wie kauft man sich einen Richter

Deutschland soll angeblich ein Rechtsstaat sein, Wer soll denn das noch glauben.

Foto: Wikipedia Autor/User:Mylius Frankfurt am Main: Gerechtigkeitsbrunnen

Von: GFDK - Rainer Kahni

Rainer Kahni will nicht mehr an den Rechtssaat glauben.

An ih­ren Ur­tei­len ver­die­nen Rich­ter min­des­tens doppelt. Nicht zu­letzt ver­die­nen Rich­ter an der Ver­mark­tung ih­rer Ur­teile kräf­tig mit. Diese wer­den dank ei­ner ex­klu­si­ven Part­ner­schaft ver­schlag­wor­tet und kom­men­tiert an ju­ris wei­ter­ge­lie­fert, die wie­derum zahlt da­für an den an­säs­si­gen Rich­ter­ver­ein oder – am Bun­des­ge­richts­hof – an eine ei­gens da­für ge­grün­dete Her­aus­ge­ber­ge­mein­schaft.

Da­hin flie­ßen auch die Ver­kaufs­er­löse der Ent­schei­dungs­samm­lun­gen, die nicht etwa von den Ge­rich­ten, son­dern den Rich­tern in pri­va­ter Ne­ben­tä­tig­keit her­aus­ge­ge­ben wer­den. Die Wirt­schafts­wo­che ver­mu­tet ein „Mil­lio­nen­ge­schäft“ da­hin­ter.

Das Bundesjustizministerium sieht dienstliche Interessen dennoch nicht beeinträchtigt.

Dies ist aber nicht der einzige Nebenverdienst der Richter! Auch Amtsrichter verdienen oft an den von ihnen verhängten Geldstrafen, sie verteilen Listen an die Verurteilten mit "Gemeinnützigen Vereinen", an die die Straftäter ihre Geldstrafen bezahlen "dürfen".

Es kommt nicht selten vor, dass eben jene Richter in eben jenen "Gemeinnützigen Vereinen" in gutbeahlten Vorstandsposten sitzen. Deutschland soll angeblich ein Rechtsstaat sein? Wer soll denn das noch glauben?

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Zwischen den Reisen recherchiert er für seine Polit - und Justizthriller, die meist auf historischen Ereignissen beruhen. Der Stil seiner Reportagen und Thriller wird wegen seiner exacten Recherchen, sehr guten Ortskenntnissen und einer unverwechselbaren Sprachgewalt bei seinen Lesern geschätzt.

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Weiterführende Links:
Die Richter an deutschen Bundesgerichten gehen im großen Stil Nebenbeschäftigungen nach. Das berichtet die WirtschaftsWoche

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/arbeitsmarkt-grossteil-der-bundesrichter-haben-nebentaetigkeiten/9682680.html
08.04.2014 19:11
Uwe sagt:
Dass Richter subjektiv verteilen, das war auch mir spätestens dann bewusst, als ich diesen mainpostartikel las
http://www.mainpost.de/reg.../franken/mosaik;art1727,8007863
Nur leider ist es schwer, denen DIREKTE Abschöpfung nachzuweisen, außerdem stehen ja bekanntlich Richter über allem. Auch können diese Einfluss nehmen, WO der verurteilte Sünder seine "Sozialstunden" ableisten kann, zumeist in "sozialen" Gesellschaften, wo sie unter Umständen selber oder zumindest Jemand der Ihrigen im Vorstand sind. Und da eine Hand die Andere wäscht...
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08.04.2014 19:12
Uwe sagt:
Richter sprach dem Reitverein seiner Frau Bußgelder zu
www.mainpost.de
Über vier Jahre hinweg soll ein Richter 20840 Euro an Bußgeldern aus Strafverfahren einem Reitverein zugesprochen haben. Heikel: Tochter und Ehefrau haben Ämter in dem Verein.
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29.09.2016 17:14
Wolfgang sagt:
Ich soll noch mit 70 Jahre sozialestunden leisten und 600 hundert Euro
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