30.05.2017 07:52 Nur eine brennende Kirche ist eine gute

"Scheiß Christen" - Christenverfolgung auch in Deutschland?

Christenverfolgung - gibt es bald kein Kreuz mehr auf Deutschlands Kirchen?

CHRISTENVERFOLGUNG durch Muslime weltweit und auch in Deutschland. "Scheiß Christen" könnte bald zur neuen Umgangssprache in Deutschland werden. Foto: Pixabay

Von: Gottfried Böhmer Profil bei Google+

Bevor ich auf die weltweite Christenverfolgung eingehe, will ich ihnen erst einmal eine kurze Geschichte erzählen. Ich stand mit meiner Frau vor einer sehr alten und schönen Kirche, die man in Mainz auch die Templerkirche nennt, wegen ihrer Nähe zum Templertor, um dieses Bauwerk zu bestaunen. Während ich tief versunken die Kirche betrachte, sagt meine Frau, hast du das gehört?

Ich drehe mich um und frage, was meinst du? Die da, die sind gerade an uns vorbeigegangen und haben über uns gesagt "scheiß Christen" In einiger Entfernung sehe ich eine Gruppe von etwa sieben jungen Männern aus dem Morgenland. Wenn sie nun glauben, das war gestern, weit gefehlt, das hat sich im Sommer 2005 zugetragen.

Was einige Bevölkerungsgruppen in Deutschland von den Einheimischen und ihrer Kultur halten, haben die jungen Männer aus dem Morgenland bestens ausgedrückt. Immer wenn ich mit meiner Frau in Mainz bin, geht es uns durch den Kopf, "scheiß Christen".

Am 29. Dezember 2014 berichtete "Welt Online" und "RP", dass Kinder und Jugendliche in Mönchengladbach in eine Kirche, wo ein Krippenspiel aufgeführt wurde, stürmten und "scheiß Christen" riefen.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung und stellvertretende Bundesvorsitzenden der SPD Aydan Özoguz schrieb in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ im Mai 2017:"eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar", und man kann keine Anpassung an eine Mehrheitskultur verordnen.

Christen sind die am stärksten verfolgte religiöse Gemeinschaft. Die TAGESSCHAU berichtet erstmals ungeschminkt über CHRISTENVERFOLGUNG durch Muslime weltweit und in Deutschland. Christen werden aus den letzten Winkeln der Welt vertrieben, und das ist keine Übertreibung. Gut, daß darüber nun gesprochen wird.

„Nur eine brennende Kirche ist eine gute.“

Markus Rode, (Vorsitzender Open Doors) Christenverfolgung durch den ISLAM, in Syrien und im Irak, weltweit und in Deutschland: In islamischen Ländern sind 200 Millionen Christen Menschen zweiter Klasse. Sie sollen eine Kopfsteuer zahlen, fliehen oder den islamischen Glauben annehmen. Es handelt sich um einen regelrechten Genozid.

2016 berichtete „Open Door"von 7.100 um ihres Glaubens willen ermordete Christen. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr, mit steigender Tendenz.

Auch in deutschen Flüchtlingslagern werden sie von Muslimen aus ihren Herkunftsländern verfolgt. Sie werden als Ungläubige beschimpft, geschlagen und unterdrückt. Es sind keine Einzelfälle, sondern es ist eine gehäufte, quasi systematische Unterdrückung. Das Problem wird totgeschwiegen. Man hat von Streitigkeiten gesprochen, aber man versucht NICHT über den Islam als Ursache zu sprechen.

Kirchen werden in ganz Europa angegriffen

Vandalismus gegen christliche Gräber, abgehackte Gipfelkreuze, Schmierereien auf Kirchen, zerstörte Kreuze und Figuren. Es gab Brandanschläge gegen Kirchen in Österreich, Frankreich und den Niederlanden. Die islamistisch motivierten Anschläge gegen Kirchen in Schweden und Belgien sprechen Bände. In Schweden wurde sogar der Schriftzug „konvertiere oder sterbe“ an einer Kirche gefunden.

José-Luis Bazán, Justitiar des Zusammenschlusses der katholischen Bischofskonferenzen in der EU, verwies auf die Belästigungen oder gar Bedrohungen, denen christliche Flüchtlinge in der Umgebung von Unterkünften muslimischer Flüchtlinge in Europa ausgesetzt sein.

Grüne und Linke wollen Kreuz auf Kuppel verhindern

"Grüne und Linke fordern, die Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses in einem Punkt zu ändern: Auf der Kuppel dürfe kein Kreuz errichtet werden. Sonst gefährde man die Neutralität des Bauwerks".

Wolfgang Schäuble " Deutsche sollen Menschlichkeit vom Islam lernen"

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk nach dem Anschlag in in Manchester begrüßte Schäuble die Islamisierung Deutschlands als Chance: Die Zahl der steigenden Muslime könnte „den Christen und auch allen anderen Menschen“ in der Bundesrepublik dazu verhelfen, dass sie viel von den Muslimen lernen können.

Dabei fiel ihm vor allem das Feld der Menschlichkeit ein: "Gerade im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht. Um das zu erkennen, müsse man endlich lernen, nicht nur das Eigene für richtig zu halten. Wer den Satz „Der Islam ist ein Teil von Deutschland“ bestreite, sei außerdem kein tauglicher Politiker".

„Der Publizist Ralph Giordano "Die ZEIT" warf Schäuble vor, die Probleme zu verharmlosen. „Die türkisch dominierte muslimische Gesellschaft in Deutschland ist kollektiv nicht integrierbar“, sagte Giordano im Streitgespräch mit dem Innenminister. Der Islam selbst sei „das Problem“. Der Koran erlaube es Muslimen, sich in der Auseinandersetzung mit Ungläubigen zu verstellen. Der politische Islam sei „ein gefährlicher Gegner“ und bedrohe „die liberalste Gesellschaft der Welt, die Bundesrepublik Deutschland“.

"Die einst geforderte Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat genügt nicht mehr, heute geht um die Pflicht des Staates zum Gehorsam gegen den Bürger. Warum? Durch Weigerung ist Macht nicht zu bekehren, die Konflikte haben Dimensionen angenommen, die nur noch durch Selbstermächtigung zu lösen sind." (Daniela Dahn: Wir sind der Staat. Rowohlt, 2013, 2017.)

Gottfried Böhmer

 

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