25.03.2013 14:03 Eigeninitiavite ist gefragt

Rebekka J. Chapman - Gedanken zum gesellschaftlichen Miteinander im 21. Jahrhundert

(c) Rebekka J. Chapman

Von: GFDK - Rebekka J. Chapman

Wir sind ein Volk der Empörten und Wütenden, ein Volk der Gelähmten und Gleichgültigen. Doch weder die Empörung, noch die Wut werden "retten" oder verändern, bleibt jeglicher Drang zur Tat lediglich ein solcher, bleibt das Handeln bloß Vorstellung ohne Antrieb. Wer nicht wegschaut, schaut nahezu gelähmt hin, erbost, fassungslos und wütend. Doch nichts davon wird verändern, gehen wir nicht gemeinsam über in die Tat.

Um Aufklärung kann sich der Empörte unter seinen Mitmenschen noch so sehr bemühen, um Ermunterung und Antriebskraft. Kommt sie nicht von den Einzelnen selbst und wird sie nicht mehr als solches, so wird die Aufklärung alleine nichts sein als der Tropfen auf einem Stein. Nur gemeinschaftliches Handeln kann durch Tun Veränderung bewirken. Unsere Politik wird uns nicht erretten, noch wird sie die Zukunft menschen- und lebenswürdiger machen. Wer auf Rettung durch die Regierung hofft, der wird vergeblich darauf warten.

Eigeninitiative ist gefragt ― mehr denn je. Nicht hoffen auf Verantwortung und Handeln durch die Politik, sondern Handeln in Eigenverantwortung. Unsere Untätigkeit zur Einflussnahme und Veränderung sind nichts als gezielt verpflanzte Illusionen seitens der politisch Machthabenden. Ein sich machtlos fühlendes, untätigesVolk kommt ihnen lediglich entgegen.